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Donnerstag 09. Mai 2019 - 08:33

Freiwilligendienst wurde ausgezeichnet – Kurzeinsatz-Programm der Liebenzeller Mission erhält Qualitätssiegel

impact Gruppenbild

BAD LIEBENZELL. Mehr als 100 junge Menschen jährlich verbringen über das Kurzeinsatzprogramm „impact“ der Liebenzeller Mission einige Monate im Ausland. Dass sie das mit einem professionellen und hochwertigen Programm tun, wurde nun in einem Zertifizierungsverfahren festgestellt. Die Liebenzeller Mission als Träger erhielt das „Quifd-Qualitätssiegel“.

 

„Quifd“ steht für Qualität in Freiwilligendiensten. Der Qualifizierungsdienst ist ein Programm der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland. „Wer einen Freiwilligendienst leistet, hat Anspruch auf gute Organisation und Begleitung des Engagements“, heißt es im Zertifizierungsverfahren. Dass das bei „impact“ der Fall ist, haben die Verantwortlichen nun Schwarz auf Weiß. „Der Träger bietet seinen Freiwilligen eine sehr umfangreiche, persönliche und qualifizierte Betreuungs- und Bildungsarbeit. Die Gutachterinnen waren sehr beeindruckt von der Arbeit“, heißt es in der Begründung, mit der das Siegel verliehen wurde.

 

Das Ziel von „impact“ sei es, dass junge Menschen selbst geprägt werden und andere prägen, sagt Stephan Trick, der das Kurzeinsatzprogramm bei der Liebenzeller Mission leitet. Nach ihrer Zeit im Ausland kommen viele verändert zurück. „Andere Kulturen kennenzulernen erweitert den Horizont, und natürlich fördert ein Auslandseinsatz auch die Selbstständigkeit.“ Auch der Glaube verändert sich häufig: „Viele lernen Gott nochmals ganz anders kennen, ihr Glaube wird intensiver“, sagt Stephan Trick. Sein Programm bietet Einsätze auf allen Kontinenten an. Besonders gefragt seien Einsätze in Afrika, Süd- und Nordamerika. Die Aufgaben sind ganz unterschiedlich: Kinderprogramme veranstalten, Straßeneinsätze, Speisungen für Obdachlose, Gemeindearbeit oder Baueinsätze.

 

Über das Quifd-Siegel freut sich Stephan Trick, denn besonders eine gute Vor- und Nachbereitung des Auslandseinsatzes ist ihm sehr wichtig. In Intensivkursen werden die jungen Menschen auf Kultur und Sprache in ihrem Einsatz vorbereitet. Bei Teameinsätzen lernen sie bereits im Vorfeld diejenigen kennen, die dann gemeinsam mit ihnen in den nächsten Monaten im Einsatz sind. „Vor Ort begleiten unsere Missionare die „impact“-Teilnehmer. Und natürlich rufen wir vom Team in Deutschland auch immer wieder an und fragen nach, wie es den Teilnehmern geht und wie ihr Einsatz läuft.“ Dieser Service kommt bei den Teilnehmern an, wie Theresa Cramme bestätigt, die im vergangenen Jahr einige Monate mit „impact“ in Kanada war: „Während meines Einsatzes hatte ich immer Personen in der Einsatzstelle und auch bei der Liebenzeller Mission in Deutschland, an die ich mich wenden konnte.“ Die Herausforderungen vor Ort musste sie selbst lösen, erinnert sich Theresa Cramme. Die gute Vorbereitung durch die Mitarbeiter in Deutschland habe ihr dabei geholfen. „Ich war in meiner Selbstständigkeit sehr herausgefordert. Und doch war immer eine Ansprechperson für mich da.“