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Freitag 12. Oktober 2012 - 13:58

Verschiedene Kulturen, ein Glaube - Christliche Gemeinden feiern in Bad Liebenzell einen besonderen Gottesdienst

Internationaler Gottesdienst

BAD LIEBENZELL. Ein Lied auf Japanisch, ein Gebet auf Arabisch und ein Interview auf Chinesisch. Dies waren Programmpunkte des Internationalen Gottesdienstes der Liebenzeller Mission. Zum ersten Mal fand am Samstag, 6. Oktober, solch ein Gottesdienst in Bad Liebenzell statt.

 

Rund 200 Christen unterschiedlicher Nationen versammelten sich im Missions- und Schulungszentrum der Liebenzeller Mission, um miteinander zu singen, zu beten und auf Gottes Wort zu hören. Das Programm wurde von acht Gemeinden in verschiedenen Sprachen gestaltet. Einen besonderen Gottesdienst erlebten auch einige Mitglieder der Missionsberggemeinde aus Bad Liebenzell. Sie kamen, um mit Christen aus anderen Kulturen ins Gespräch zu kommen. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Heimat finden bei Jesus“. Passend dazu erzählte ein junger Student, der seit zwei Jahren einen chinesischen Gesprächskreis in Reutlingen besucht, wie er in Deutschland Heimat gefunden habe. „Gott hat mir Kraft zum Deutschlernen geschenkt, so fühlte ich mich in Deutschland akzeptiert und angenommen“. Die Landessprache zu sprechen, bringe viele Vorteile mit sich.

 

Drei Pastoren, eine gemeinsame Predigt. Auch hier arbeiteten die Gemeinden Hand in Hand. Verschiedene Liedbeiträge, beispielsweise der Aramäischen Gemeinde aus Bietigheim-Bissingen, rundeten das Programm ab. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Teilnehmer bei einem gemeinsamen Essen, das unter anderem aus kulinarischen Mitbringseln bestand, austauschen.

 

„Ein Traum wird wahr“, so Pfarrer Detlef Krause, Direktor der Liebenzeller Mission. Er wünsche sich schon lange, christliche Gruppen aus verschiedenen Kulturen in diesem Haus Gottesdienst feiern zu sehn. „Christus hat die Zäune niedergebrochen“, betonte er in seinem Grußwort und er hoffe, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass hier so ein Gottesdienst stattfindet.