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Donnerstag 07. Juni 2012 - 13:57

Was mehr hilft als Fastfood-Artikel aus dem pseudoreligiösen Supermarkt – Rund 800 Besucher beim Christustag in Bad Liebenzell

Prälat Ulrich Mack beim Christustag 2012 in Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Dass Christen ihren Glauben auch in Zeiten der Verunsicherung gerne und selbstbewusst leben sollen, sagte der Stuttgarter Prälat Ulrich Mack beim Christustag am 7. Juni im Missions- und Schulungszentrum der Liebenzeller Mission. Rund 800 Personen kamen zu der Veranstaltung nach Bad Liebenzell. Seit mehr als 50 Jahren treffen sich evangelische Christen aller Generationen an Fronleichnam zu einer der größten regelmäßigen Bibel- und Glaubenskonferenzen. Der Christustag fand in diesem Jahr in 19 Städten in Baden-Württemberg statt und stand unter dem Motto „Jesus (un)verändert“.

 

Ulrich Mack ermutigte die Zuhörer in seiner Predigt, sich auf Jesus Christus zu verlassen: „Wir brauchen Halt im Leben. Wir brauchen ein festes Herz. Vertraut auf Jesus. Er ist so etwas wie der Herzspezialist.“ Gerade in schwierigen Zeiten wie in Beziehungskrisen oder an den Grenzen des Lebens könne der Glaube an Jesus Christus Menschen Kraft geben: „Da helfen keine Fastfood-Artikel aus dem pseudoreligiösen Supermarkt. Da hilft nur ein festes Herz. Das bekommen wir im Aufsehen auf Jesus Christus, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Er will uns innere Stabilität geben.“

 

Mack rief die Besucher zu einer positiven Lebenseinstellung auf: „Ich habe den Eindruck, wir Christen heute sind viel mehr in der Gefahr zu jammern.“ Dagegen sollten sich die Gläubigen an Jesus Christus freuen. „Seid gerne und selbstbewusst Christen. Gerade in einer Zeit der Verunsicherung. Macht euer Herz fest durch Jesus“, so der Theologe.

 

Während des Christustags berichtete Elisabeth Bahret aus Haiterbach über Neues aus der Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. So solle ein Schwerpunkttag zum Thema „Evangelisch in Württemberg“ geplant werden. Außerdem werde sich die Synode im Sommer mit einer Milieustudie beschäftigen, die innerhalb der Landeskirche durchgeführt wird.

 

Verschiedene Seminare beschäftigten sich mit theologischen und ethischen Themen. Wilfried Sturm, Dozent an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) sprach zum Thema „Ethische Konflikte am Lebensanfang und Lebensende“. Paulus Hieber, Mitarbeiter des Fernsehsenders SAT 7 berichtete über die Bedeutung christlicher Fernseharbeit für den Mittleren Osten. Die Rektorin der Reuchlin-Realschule Bad Liebenzell, Reinhilde Trommer, sprach zum Thema „Kinder belastbar erziehen“. IHL-Dozentin Mihamm Kim-Rauchholz legte in einer Bibelarbeit einen Text aus dem Markus-Evangelium aus.

 

Im Anschluss an das Hauptprogramm hatten die Besucher die Möglichkeit, das Museum der Liebenzeller Mission zu besichtigen oder einen Film über die Missionsarbeit in Spanien anzuschauen.

 

Musikalisch gestaltet wurde der Christustag von der Calwer Gruppe „OneWayHome“. Für Kinder und Jugendliche gab es ein extra Programm.

 

Der Christustag wurde von der Evangelischen Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden gemeinsam mit der Christus-Bewegung „Lebendige Gemeinde“ (ehemals Ludwig-Hofacker-Vereinigung) veranstaltet.