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Donnerstag 24. Januar 2008 - 14:46

Hoher Staatsbeamter Kirgistans besucht Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. „Herzlichen Dank – ich habe einen detaillierten Einblick in Ihre Arbeit bekommen“, mit diesen Worten verabschiedete sich Toigombek Kalmatov am Donnerstag von seinen Liebenzeller Gastgebern. Kalmatov ist Direktor der Staatsagentur für religiöse Angelegenheiten der Regierung der Republik Kirgistan und besuchte im Anschluss an eine Konferenz in Hamburg die Liebenzeller Mission, die seit drei Jahren in Kirgistan arbeitet. Begleitet wurde Kalmatov von Alfred Eichholz, dem Bischof der Evangelisch Lutherischen Kirche in Kirgistan. Ziel des Besuches war, einen Eindruck von christlicher Missionsarbeit in aller Welt zu bekommen. Kalmatov informierte sich daher am Vormittag näher über die Arbeit in Ländern wie Burundi oder Ecuador. Im Mittelpunkt der Erläuterungen stand dabei die Frage, wie die Menschen, mit denen die Missionare arbeiten, von deren Einsatz profitieren.

 

Einer der Höhepunkte des Besuches war der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bad Liebenzell. Bürgermeister Volker Bäuerle freute sich sichtlich über den Besuch aus dem zentralasiatischen Land. „Ich bin sehr geehrt, so hohen Besuch aus Kirgisien in unserer Kurstadt begrüßen zu dürfen. Ihr Land ist ja bekannt für seine hohe Kultur. Außerdem zeugt Ihr Besuch hier im Rathaus von der guten Zusammenarbeit zwischen der Liebenzeller Mission und der Kommune,“ betonte Bäuerle. Kalmatov erläuterte anschließend im Rathaus die Bedeutung des Besuches: „Wir wollen das friedliche Zusammenleben in unserem Land schaffen. Die heutige Begegnung ist ein entscheidender Impuls dazu.“

 

Der Besucher zeigte sich während seiner Zeit bei der Liebenzeller Mission sehr interessiert und stelle dabei zentrale Fragen über Vorgänge in Ländern, in denen Missionsarbeit stattfindet. „Wie reagiert die Gesellschaft, wenn Missionare von ihrem Glauben erzählen?“ oder „Wie bildet die Liebenzeller Mission ihre Missionare aus?“. Diese und ähnliche Fragen wurden bei einem Rundgang über das Gelände des Missionswerkes geklärt. Mit großer Freude genoss der weit gereiste Gast die entspannte und fröhliche Atmosphäre, in der diese Punkte erörtert wurden. Kalmatov fasste die Begegnung zusammen: „Mich hat beeindruckt, was ich hier heute gesehen und gehört habe. Vor allem Ihre hohe Priorität als Missionswerk und theologische Ausbildungsstätte, andere Kulturen intensiv und gut kennenzulernen.“ Und abschließend fügte er hinzu: „Ich als Repräsentant der Regierung unseres Landes fördere, was unser Staat braucht: tolerantes Leben und friedliches Zusammenleben zwischen den Menschen. Was Sie als Liebenzeller Mission tun, trägt zu den gleichen Zielen bei. Dazu wünsche ich Ihnen viel Kraft!“