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Donnerstag 15. August 2019 - 08:55

Einwanderer finden in Toronto zum Glauben

KANADA. Menschen aus Bangladesch, die in Toronto leben, haben großes Interesse an Gemeinschaft und hören das Evangelium. Das berichtet Markus Gommel. Die Hälfte der Teilnehmer am „Isa Fellowship-Wochenende“ hat wenig oder kaum Berührung mit der Bibel. Sie erlebten eine sehr gute Gemeinschaft und hörten biblische Impulse zum Thema Frieden mit Gott und in der Familie. Ein Ehepaar, das aus Bangladesch zu Besuch war, nahm eine Bibel mit. „Wir beten, dass sie regelmäßig darin lesen und zum Glauben kommen“, so Markus Gommel. Er ist auch dankbar, dass sich viele Kirchen im „Adam House“ (betreutes Wohnen für neuangekommene Flüchtlinge aus der ganzen Welt) engagieren. Sie arbeiten bei den Bibelstunden mit Abendessen mit, helfen bei Sport- und Spielabenden und organisieren ein Fußball-Angebot sowie ein Jogging-Programm mit anschließendem Brunch. Viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen sich hier ein. „Wir beten, dass sie zu den Flüchtlingen tiefe Freundschaften aufbauen und Glaubensgespräche führen können.“
 
Markus und Regine Gommel lebten zwei Jahre in Bangladesch und arbeiten seit 2004 in Toronto vor allem unter Einwanderern aus Bangladesch. Allein im Großraum Toronto wohnen rund 25.000 Menschen, die aus Bangladesch stammen. In der multikulturellsten Stadt der Welt leiten Markus und Regine das „Isa Fellowship“ („Isa“ ist der Name für Jesus im Koran.). Im Mittelpunkt stehen die Beziehungspflege, biblische Vorträge, Seelsorge, Besuchsdienste und Gastfreundschaft sowie Angebote zur Gemeinschaft wie Badmintonspielen und Ausflüge.