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Samstag 27. Juli 2019 - 08:26

„Relevanz für den Job und für das Herz“

ITA-Absolventen 2019

BAD LIEBENZELL. Grund zu feiern hatten am 26. Juli neun Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA). Sie tragen nun den Titel Gemeindeassistentin bzw. Gemeindeassistent. Bei der Absolvierungsfeier in Bad Liebenzell bekamen sie ihre Abschlussurkunde überreicht. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen nun weiter und werden ihren Bachelorabschluss in „Culture and Theology“ machen. Die neuen Einsatzgebiete der Absolventen reichen von Süddeutschland über Thüringen bis nach Malawi in Afrika und Bangladesch in Asien.

 

Auch das Studium führte die Absolventen an viele verschiedene Orte: Nach einigen Wochen in Bad Liebenzell ging es für ein halbes Jahr nach Toronto. In der vermutlich multikulturellsten Stadt der Welt stand für die Studenten Sprach- und Kulturtraining auf dem Programm. Sie lernten verschiedene Gemeinden mit Menschen aus aller Welt kennen, gestalteten Angebote für Kinder und Jugendliche und setzten sich regelmäßig beim „Community Dinner“ ein, einer Speisung für Obdachlose. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland waren sie zu Praxiseinsätzen in Gemeinden in ganz Deutschland unterwegs.

 

Als Festredner sprach Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. „Segen und Rettung sind die Grundkoordinaten, warum euer und mein Leben weit werden.“ Weit werden könne ein Leben nur in einer Grundhaltung der Demut. Michael Diener wünschte den Absolventen, dass sie von Visionen getragen sind. „Fragt euch, was Gott aus eurem Dienst und Leben wirklich machen will. Welche Vision kann Gott in dich hineinlegen?“ Besonders liege ihm am Herzen, dass Menschen, die von Jesus Christus begeistert sind, das an andere weitergeben, die bisher keine Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten: „Ich wünsche mir, dass ihr hingeht zu Menschen, die nicht so ticken wie wir, aber für die Jesus genauso gestorben ist wie für uns“, so Michael Diener.

 

Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, wünschte den Absolventen einen Blick nach vorne. „Wenn wir nur auf unseren Weg schauen und nur ein paar Meter vor uns sehen, dann kommen wir nicht weiter. Wir müssen unseren Blick heben.“ Manchmal bedeute das eine Veränderung des eigenen Horizontes. „Den Blick heben bedeutet, nach Jesus zu sehen. Er ist unser Ziel. Auf ihn und sein Kommen gehen wir zu.“

 

Der Rektor der ITA, Gustavo Victoria, freute sich, dass seine Studenten nun bald im Einsatz sein werden: „Über viele Jahre hat Gott uns Menschen geschenkt, die nun in Deutschland und weltweit im Einsatz sind. Sie sind mit der besten Botschaft der Welt unterwegs, der Liebe in Jesus Christus.“ Gustavo Victoria dankte den Unterstützern der ITA, die durch ihre Gebete, Spenden oder praktische Hilfe das Studium erst möglich gemacht haben.

 

Als Vertreterin der Studenten sprach Rebekka Eggeler. Die ITA habe ihr wertvolle Werkzeuge an die Hand gegeben, um weiterzumachen: „Gelernt habe ich über Gott, über mich selbst, über andere Kulturen und über die Bibel. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich das Privileg hatte, an der ITA zu studieren“, so Rebekka Egeler. Jonathan Plaß dankte den Dozenten der ITA, die er als Vorbilder bezeichnete. „Es gibt wenige Studiengänge, die den späteren Beruf und das eigene Leben betreffen. Unser Studium hatte Relevanz für den Job und für das Herz“, so der Student.