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Sonntag 26. Mai 2019 - 16:44

Beten, hüpfen, toben – Familiengottesdienst im XXL-Format beim Kindermissionsfest

Kindermissionsfest 2019

BAD LIEBENZELL. Mit dem Kindermissionsfest beginnt traditionell die „Festsaison“ rund um Pfingsten bei der Liebenzeller Mission. Das christliche Kinderfest stand dieses Jahr unter dem Motto „Meine Nummer Eins“. Gestern kamen rund 2800 Besucher nach Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). An Christi Himmelfahrt wird das Kindermissionsfest mit identischem Programm erneut veranstaltet. Insgesamt werden mehr als 6000 Besucher erwartet. Das Kindermissionsfest in Bad Liebenzell gibt es seit mehr als 85 Jahren.

 

Darauf hatten viele Kindergottesdienst-Gruppen, Jungscharen und Familien aus Süddeutschland hingefiebert. Wenn das Großzelt in Bad Liebenzell öffnet, ist Action angesagt. Denn bei diesem Familiengottesdienst im XXL-Format darf laut gejubelt und gehüpft werden und es fliegen auch mal Dutzende aufblasbare Bälle durch das Publlikum. „Alles zu Gottes Ehre“, wie Veranstaltungsleiter Alexander Cyris sagt. „Wir wünschen uns, dass die Kinder bei unserem Fest einfach Kinder sein dürfen. Es freut uns, wenn sie begeistert sind vom Kindermissionsfest. Aber noch mehr, wenn sie begeistert sind von Jesus Christus“, sagt Alexander Cyris, der zusammen mit dem Leitungsteam die Veranstaltung verantwortet. 200 ehrenamtliche Mitarbeiter helfen mit, ohne sie wäre das Fest nicht möglich. „Die Menschen sind für Gott das Allerwichtigste. Jeder einzelne Mensch ist für Gott wertvoller, als alles andere auf der Welt. Das klingt vielleicht verrückt. Es gibt sicher Klassenkameraden, Nachbarn oder Verwandte, die einem manchmal ganz schön auf den Keks gehen. Aber Gott liebt jeden einzelnen von ihnen.“ Das gelte auch, wenn man etwas Böses angestellt habe. „Jesus Christus ist die Brücke zu Gott. Wenn du Jesus zu deinem allerwichtigsten Freund machst, ist er deine Nummer eins!“

 

Das Programm beim Kindermissionsfest ist eine gelungene Mischung: Mal singen die Kinder fetzige Lieder mit der Band, mal hören sie gebannt zu, dann lachen sie schallend auf. Zum Beispiel, wenn die Schülerin Joy im Theaterstück wieder auf der Suche ist nach einem ganz besonders ausgefallenen Klopapier-Motiv. Das Theaterstück um die vier Freunde Joy, Klara, Noah und Ben wurde extra für das Kindermissionsfest geschrieben und von Studenten der Internationalen Hochschule Liebenzell aufgeführt. In der Mittagspause konnten sich die Kinder an mehr als 50 Spielstationen austoben, auf Hüpfburgen springen, einen Kletterturm besteigen, basteln, malen und Rätsel lösen.

 

Missionare aus Malawi, Frankreich, Spanien und Deutschland gaben Einblicke in ihre Arbeit. Aaron Köpke berichtete aus dem sozialmissionarischen Projekt „Oase“ in Neubrandenburg. Er erzählte von einer jungen Frau, die eine schwierige Kindheit erlebte und selbst sehr früh ein eigenes Kind bekam. „Viele haben sie ausgenutzt und wollten nur ihren Spaß mit ihr haben. Niemand hat ihr Herz stark gemacht.“ Die Mitarbeiter des Oase-Projekts hätten sich um die junge Frau gekümmert, ihr zugehört und ihr erzählt, dass Gott sie liebt und wie ein guter Vater ist. „Für sie war es so, dass sie mit Gott das erste Mal jemanden getroffen hat, der sie wirklich liebt“, so Aaron Köpke. „Das hat das Leben von ihr sehr positiv verändert.“

 

Auch in diesem Jahr reisten die Kinder mit ihren Eltern, Kinderkirchmitarbeitern oder Jungschargruppen aus ganz Süddeutschland sowie einigen Nachbarländern an. Interessierte sind zur zweiten Veranstaltung des Kindermissionsfests an Christi Himmelfahrt eingeladen. Beginn ist um 10 Uhr, das Ende ist gegen 16 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.kimife.de.

 

Die Liebenzeller Mission ist weltweit mit rund 230 Mitarbeitern in 23 Ländern dieser Welt aktiv und engagiert sich in Gemeindegründung, theologischer Ausbildung, humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist eines der größten evangelischen Missionswerke im deutschsprachigen Raum.