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Mittwoch 22. Mai 2019 - 15:18

Freiheit auch im Alter – Vitalitas-Kongress der Liebenzeller Mission zeigt Wege zu einem befreiten Leben auf

Pfarrer Johannes Luithle und Roland Radke

BAD LIEBENZELL. „Wer Jesus Christus findet, findet echte Freiheit“. Das sagte Roland Radke beim Senioren-Kongress „Vitalitas“ der Liebenzeller Mission am 16. Mai vor rund 220 Zuhörern. Roland Radke war vor seinem Ruhestand Pastor der Pforzheimer Stadtmission. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Ich bin so frei“.

 

„Wir Menschen sind gar nicht zur Freiheit aus uns selbst heraus fähig. Das endet meistens in Chaos, Frust und Abhängigkeiten“, sagte Roland Radke. Echte Freiheit gebe es nur in der Bindung an Jesus Christus. Das sei kein Widerspruch, denn die Menschen seien untrennbar mit ihrem Schöpfer verbunden. „Ohne den Schöpfer ist das Geschöpf bald erschöpft“, so der Theologe. „Mediziner und Biologen setzen alles daran, noch mehr aus dem Leben rauszuholen.“ Der Hintergrund dafür sei, dass viele Menschen davon ausgehen, dass mit dem Leben auf der Erde alles aus sei. Dadurch befänden sie sich in einer Art Hamsterrad. „Sich ständig durch Leistung beweisen zu müssen, macht krank. Wenn die Leistung alles ist, dann ist man nicht frei.“ Es sei wichtig, sich immer wieder den eigenen Wert klarzumachen und sich gegenseitig zuzusprechen: „Mein Wert ist: Ich bin ein geliebter Mensch, der für die Ewigkeit bestimmt ist. Das ist echte Freiheit.“ Im Hinblick auf das Lebensende sagte Roland Radke: „Sterben werden wir alle einmal. Aber für Christen ist Sterben nur Umzug.“

 

Über weltweite Projekte der Liebenzeller Mission berichteten Mitarbeiter aus verschiedenen Ländern. Daniel Köhler erzählte von seiner Arbeit aus Spanien. Er habe es erlebt, wie der chrsitliche Glaube Menschen in ihren Beziehungen geholfen habe. Ein Ehepaar, das kurz vor der Scheidung stand, habe ihre Liebe zueinander neu entdeckt. Mitarbeiter aus der christlichen Gemeinde hatten das Paar begleitet: „Nun sind sie wieder glücklich“, berichtete Daniel Köhler. Besonders freue ihn, dass die Gemeinde wächst. Ein Mitarbeiter der Liebenzeller Mission, der zusammen mit seiner Frau in der arabischen Welt arbeitet, berichtete von der aktuellen Situation in der Region. In vielen arabischen Ländern können Christen ihren Glauben nicht offen leben und sich mit anderen Christen nur heimlich treffen. Diese Menschen zu ermutigen, sei ihr Wunsch und ihre Aufgabe.

Daniel Mattmüller, Fachbereichsleiter Goblaler Süden bei der Liebenzeller Misison, berichtete von der Lage in Indonesien. In der Provinz Papua gab es vor zwei Monaten ein schweres Unwetter mit mehr als 100 Toten und Tausenden Obdachlosen. Die Liebenzeller Missionare leisteten zusammen mit der Partnerkirche vor Ort Soforthilfe, sagte Daniel Mattmüller. In Burundi seien auch Jahre nach dem Bürgerkrieg die Wunden in der Bevölkerung noch groß. Eine Aufgabe der Missionare sei es, die Versöhnung zwischen den ehemals verfeindeten Volksgruppen zu fördern.

 

Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von Manfred Nonnenmann aus Engelsbrand-Grunbach, der die Besucher mit Gesang, Akkordeon und Klavier und seiner humorvollen Art begeisterte.