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Dienstag 23. April 2019 - 11:26

Liebenzeller Mission schickt Container nach Sambia – Hilfsgüter sind mehrere Wochen unterwegs

BAD LIEBENZELL. Es ist eine lange Reise, die der grüne Container nun vor sich hat. Am 15. April verließ er Bad Liebenzell im Nordschwarzwald. „Ende Mai, Anfang Juni wird er dann in Musenga in Sambia ankommen“, erzählt Projektkoordinatorin Bettina Heckh. Die Hilfsgüter würden in Sambia schon sehnlichst erwartet.

Randvoll wurde der Container beladen, jeder Winkel ausgenutzt. 10 Tonnen wog er beim Abtransport. Von der Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland ist Bettina Heckh ganz angetan. „Es hätten uns noch mehr Menschen Hilfsgüter gespendet, aber es war einfach kein Platz mehr im Container.“ Kistenweise bekam Bettina Heckh Sport-Trikots, Fußbälle, Schuhe und Nähmaschinen geschickt. „Die Leute haben die Dinge gerne abgegeben, um den Menschen in Sambia zu helfen“, sagt Bettina Heckh. Profitieren werden davon die Menschen in Mushili, einem der ärmsten Stadtteile von ganz Sambia. Dort bieten Liebenzeller Missionare ganzheitliche Hilfe an – unter anderem mit einem Sportprogramm. Die Schuhe, Trikots und Bälle sind bei den Jugendlichen natürlich begehrt. Erst kürzlich konnte durch die Unterstützung aus Deutschland ein Basketball-Feld gebaut werden. Das erste im Stadtteil mit 60.000 Einwohnern.

Der eigentliche Grund für den Container ist aber ein Generator. „Er nimmt auch den meisten Platz ein“, sagt Bettina Heckh. Dringend gebraucht wird der Generator an der Amano-Schule. Dort leben und lernen 140 Schüler aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten zusammen – Kinder von Missionaren und sambischen Geschäftsleuten genauso wie benachteiligte Kinder, deren Freiplätze über Schulgelder und Patenschaften finanziert werden. Der alte Generator ging kaputt, nun braucht es einen Ersatz. „Zwar gewinnen wir einen Großteil des Energiebedarfs für die Amano-Schule aus Solarstrom, aber ganz ohne Generator geht es nicht. Und einen guten Generator in Afrika aufzutreiben, ist sehr schwierig.“ Da sei dann die Idee geboren worden, in den Container einige Materialien zu packen, die den Menschen in Sambia helfen. Schulhefte wurde genauso mitgeschickt wie IT-Equipment. Auch das ist in guter Qualität in Sambia schwer zu beschaffen.

Die Reise führt den Container nun über Hamburg mit dem Schiff nach Walvis Bay in Namibia, bevor er auf dem Landweg seinen Bestimmungsort erreichen soll.