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Freitag 27. Juli 2018 - 23:01

Mit erfülltem Herzen für Gott unterwegs – Absolventen der Interkulturellen Theologischen Akademie feiern ihren Studienabschluss

ITA-Absolventen 2018

BAD LIEBENZELL. Eine intensive Studienzeit geht zu Ende. 13 Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) feierten am 27. Juli ihren Studienabschluss. Nun tragen sie den Titel Gemeindehelferin bzw. Gemeindehelfer. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen nun weiter und werden ihren Bachelorabschluss in „Culture and Theology“ machen. Die meisten der Absolventen werden eine Stelle in der Jugend- oder Gemeinschaftsarbeit in Süddeutschland antreten. Mehrere Absolventen planen nach einigen Jahren Berufserfahrung in Deutschland einen Einsatz als Missionare im Ausland.

 

Die Absolventen blicken auf eine Studienzeit an vielen verschiedenen Orten zurück: Präsenzphasen in Bad Liebenzell, Kurse an der Akademie für Weltmission in Korntal, Praktika in verschiedenen Gemeinden und ein halbes Jahr in Kanada. Schon nach wenigen Monaten Studium in Deutschland geht es für die Studenten ein halbes Jahr nach Toronto, die vermutlich multikulturellste Stadt der Welt. Neben Sprach- und Kulturtraining lernen sie verschiedene ethnische Gemeinden kennen, engagieren sich in Kinder- und Jugendprogrammen oder helfen bei Speisungen für Obdachlose mit.

 

Der Rektor der ITA, Gustavo Victoria, beschrieb das Ziel des Studiums darin, mit Gott in der Welt unterwegs zu sein: „Wir möchten junge Menschen ausbilden, damit sie mit einem erfüllten Herzen in die Welt gehen und Menschen für Christus gewinnen.“ Besonders freue ihn, dass seit der Gründung der ITA 100 Prozent der Absolventen im christlichen Gemeindedienst im In- oder Ausland tätig sind. Gustavo Victoria blickte zurück auf drei Jahre dicht gefülltes Studium, zu dem drei Gemeindebesuche, fünf Predigtdienste, 18 Gemeindeeinsätze und fünf Intensivwochenenden gehörten. Im Herbst startet das nächste Studienjahr. Dabei werde der Name der Interkulturellen Theologischen Akademie noch mehr Programm. „Ich freue mich sehr, dass zum ersten Mal ein Flüchtling mit dabei ist. Er kommt aus dem Iran und wird bei uns studieren. Außerdem haben wir zum ersten Mal einen Studenten aus Afrika. Wir werden also noch interkultureller.“ Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, wünschte den Absolventen, dass sie nicht Getriebene des Terminkalenders anderer werden, sondern den richtigen Zeitpunkt sehen, an dem Gott etwas tun wolle in ihrem Leben oder in der Gemeinde.

 

Als Vertreterin der Studenten sprach Lydia Scheuvens. Besonders sei für sie in ihrem Studium gewesen, wie authentisch die Dozenten waren. „Sie haben viel aus ihrem Leben erzählt. Dinge, die gut liefen. Aber auch das, wo sie Fehler gemacht haben.“ Diese Ehrlichkeit habe sie beeindruckt. „Ich habe noch mehr gelernt, Mission und Gemeinde zu lieben. Die Leidenschaft der Dozenten schwappte einfach über.“

 

Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Percussion-Truppe „Los Trommlos“ aus Niefern bei Pforzheim und einer christlicher Musikgruppe aus Gärtringen.