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Mittwoch 30. Mai 2018 - 10:00

Missionsvortrag in der Apotheke – Ernst und Irmgard Schülein berichten

In den vergangenen Monaten waren wir viel zu Missionsvorträgen unterwegs. Mal durften wir in Kirchen oder Gemeindehäusern über unsere Arbeit in Papua-Neuguinea berichten, mal in Sporthallen oder sogar im Kino. Doch es geht noch spezieller: Kürzlich wurden wir von einer Apotheke eingeladen. Sowas haben wir noch nie erlebt. Also waren wir mächtig gespannt, was uns erwarten würde.

Matthias Bareiß heißt der junge Apotheker, der uns eingeladen hatte. Er erzählte uns schon im Vorfeld, wie wichtig es für ihn ist, nicht nur Tabletten, Salben und Tinkturen zu verkaufen, sondern Menschen auch von Jesus weiterzusagen, der ihr Herz und ihre Seele heilen kann. Mit Flyern wurde fleißig zum Vortragsabend eingeladen und so machten wir uns freitagabends auf den Weg nach Sugenheim in Franken. Dort wurden wir schon erwartet und herzlich begrüßt.

Die Apotheke wurde extra etwas umgestaltet, Regale und Schränke mit bunten Vorhängen abgedeckt und der Verkaufstisch zum Rednerpult umfunktioniert. Dann waren wir an der Reihe: Mit einem Grasrock, bunten Kleidern, Trommeln, Kokoshäuschen und einer großen Neuguinea-Fahne, die wir vor der Eingangstür aufhängten, gaben wir der Apotheke eine typisch neuguineische Note.

Am Abend kamen dann viele Besucher. Jeder Gast wurde persönlich von Matthias begrüßt und bekam ein Liedblatt, ein Kärtchen mit einem Bibelwort und eine kleine Schokolade – natürlich hergestellt aus Kakao aus Papua-Neuguinea. Jedes Kärtchen trug zudem eine Nummer und so gab es zu unserer Überraschung gleich zu Beginn des Abends eine Verlosung, bei der der Gewinner eine englische Bibel und ein Parfüm geschenkt bekam. Nun konnte die Veranstaltung beginnen. Nachdem unser Gastgeber ein Lied angesagt hatte, setzte er sich an die Eingangstür, denn der Raum war so voll, dass keiner mehr hineinpasste.

Dann hatten wir das Wort. Zuerst stellten wir die Liebenzeller Mission vor, erzählten, warum wir in die Mission gegangen sind, und am Ende konnten wir noch einige Bilder aus unserer Arbeit zeigen. Bei der anschließenden Fragerunde merkten wir, dass unsere Zuhörer richtig bei der Sache waren und noch viel erfahren wollten. Den Abschluss bildete ein Abendessen, das Matthias gekocht hatte. Der ganze Abend war spürbar von der Liebe zu Jesus und der Sache Gottes geprägt. Wir beide fuhren reich beschenkt nach Hause und waren uns einig: Diese Idee muss weitergesagt werden.

Danke an Matthias Bareiß, der sich so von Gott gebrauchen lässt und seinen Platz als Arbeitsfeld für das Reich Gottes einsetzt. Auch so kann man Missionar in Deutschland sein!

Wollen Sie auch Missionare der Liebenzeller Mission zu sich einladen? Sie kommen auch, wenn Sie keine Apotheke haben! Schreiben Sie uns unter reisedienst@liebenzell.org.