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Montag 15. Januar 2018 - 11:00

„Das Evangelium weltweit auf Augenhöhe weitergeben“ - Stabwechsel in der Leitung der Liebenzeller Mission

Führungswechsel bei der Liebenzeller Mission: Nach 14 Jahren übergibt Detlef Krause (links, mit Ehefrau Beate) das Steuer an Johannes Luithle (rechts, mit Ehefrau Andrea).

BAD LIEBENZELL. Der Jahreswechsel bringt bei der Liebenzeller Mission auch personelle Veränderungen mit sich: Nach insgesamt 42 Jahren als Missionar in Papua-Neuguinea, Missionsdirektor und Direktor der Liebenzeller Mission geht Pfarrer Detlef Krause in den Ruhestand. In seine Fußstapfen tritt Johannes Luithle, bisheriger Gemeindepfarrer in Schömberg. Gemeinsam mit 800 geladenen Gästen wurde der Stabwechsel am Sonntag, 14. Januar, auf dem Missionsberg gefeiert.

 

Alle waren beteiligt: Familienmitglieder, Kollegen und andere enge Wegbegleiter von Detlef Krause und seinem Nachfolger Johannes Luithle haben ein kurzweiliges Programm zusammengestellt. Die persönliche Note in Form von Grußworten, Musik- und Videobeiträgen zog sich durch die gesamte Veranstaltung, die Gustavo Victoria, Rektor der Interkulturellen Theologischen Akademie, moderierte.

 

„Viele Missionsreisen, Events und ein hoher Arbeitstakt haben deinen Berufsalltag bestimmt. Seit dem Jahresbeginn bist du im Ruhestand“, sagte Pfarrer Hanspeter Wolfsberger in seiner Predigt zu Detlef Krause. Wolfsberger ist ehemaliger Direktor der Liebenzeller Mission und Vorgänger von Detlef Krause. Und weiter: „Johannes, du hast in den Gemeinden den Kosmos vieler Menschen gesehen. Nun tastest auch du dich in etwas völlig Neues vor.“ Für das betretene Neuland sprach Wolfsberger beiden den Psalm 121 zu: „Gott behütet euren Ausgang aus dieser Lebensphase und euren Eingang in die kommende. Verlasst euch auf ihn.“

 

Diesen Psalm hatte auch der Landesbischof Frank Otfried July, als Ermutigung für Detlef Krause und Johannes Luithle mit im Gepäck. Im gleichen Zug bedankte sich das Oberhaupt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für die brüderliche Beziehung zur Liebenzeller Mission: „Sie ist ein bedeutendes und strahlkräftiges Werk, mit dem wir gerne zusammenarbeiten.“ Er freue sich, dass die Verkündigung der Liebe Christi ein gemeinsames Anliegen ist, und würdigte die Missionsarbeit als einen Lungenflügel der Volkskirche. Der künftigen Zusammenarbeit mit Johannes Luithle blickt July daher positiv entgegen, und wünschte ihm Gottes Segen für die neuen Aufgaben.

 

Neben vielen weiteren Vertretern befreundeter Werke und Verbände waren an diesem Tag auch enge Wegbegleiter aus der internationalen Missionsarbeit zu Gast. Darunter Stephen Pokawin, der ehemalige Ministerpräsident der Insel Manus (Papua-Neuguinea) und langjährige Freund von Detlef Krause. Er und seine Frau Elizabeth überbrachten Grüße von der Evangelischen Kirche Manus.

 

„Mein Lebensgefühl lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Dankbarkeit“, sagte Detlef Krause überwältigt. Seine Familie, die vielen Gäste und der harmonische Amtsübergang seien für ihn eine Freundlichkeit Gottes. Neben Dankesworten nutzte er seine letzte Ansprache auch, um noch einmal die Wichtigkeit von Mission hervorzuheben: „Bei Mission geht es nicht vorrangig darum, dass wir uns hier gut fühlen, sondern um Rettung.“ Das gepredigte Wort sei das Zentrum von Mission. Das betonte auch sein Nachfolger: „Trotz großer globaler Herausforderungen dürfen wir uns nicht zurückziehen. Im Gegenteil. Wir müssen in die Welt hineingehen und das rettende Evangelium weitergeben.“ Der 49-Jährige wünscht sich für die Liebenzeller Mission, dass sie Menschen weiterhin auf Augenhöhe begegnet: „Nur so erreichen wir, die wir selbst als Bedürftige vor Gott treten, die Herzen der Menschen.“