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Dienstag 01. August 2017 - 15:00

Gemeindeaufbau in Coutances: Es ist viel Vertrauen gewachsen

Abschiedsfeier für Familie Laffin nach 27 Jahren Einsatz in Coutances (Normandie, Frankreich)

FRANKREICH. Es war eine bewegende Abschiedsfeier für Familie Laffin in Coutances in der Normandie. Nach 27 Jahren Einsatz ist die Gemeinde nun so gefestigt, dass die Missionare weiterziehen können. Ab September arbeiten Norbert und Susanne Laffin in der Gemeinde in Alençon. In Coutances übernimmt ein kollegiales Leitungsteam aus „gestandenen Gemeindegliedern“ die Verantwortung, wie Norbert Laffin erzählt: „Das sind alles fähige Leute, die jetzt richtig gut mitanpacken.“ Eine evangelische Gemeinde aufzubauen in einer stark traditionell katholisch geprägten Region im laizistischen Frankreich – das war eine große Herausforderung. „Am Anfang waren die Menschen sehr misstrauisch“, erinnert sich Norbert Laffin. „Aber nach und nach ist viel Vertrauen gewachsen.“ Familie Laffin ging die Aufgabe mit viel Leidenschaft und der nötigen Portion an kreativen Ideen an. So entstand der jährliche „Gottesdienst für die Obrigkeit“, zu dem sich regelmäßig der Bürgermeister einladen ließ – gewiss keine Selbstverständlichkeit in Frankreich.

Als 2005 das neue Gemeindezentrum gebaut wurde, entschied sich Norbert Laffin bewusst für ein Baugrundstück in einem Industriegebiet – zur Verwunderung der Stadtverwaltung. Doch das sollte sich auszahlen. Das Gemeindezentrum bekam genügend Parkplätze, was in der Innenstadt nicht möglich gewesen wäre. Das Gebäude wurde hell und einladend gestaltet. „Wir wollten die Menschen bewusst in einer modernen Form erreichen“, erzählt Norbert Laffin. Zur Verabschiedung am 2. Juli kamen rund 100 Personen. Auch die Presse war mit dabei und brachte einen schönen Artikel in der Zeitung. Das sprach sich auch in Alençon herum, so dass Norbert gleich einen Anruf von der dortigen Zeitung bekam: „Über ihre Begrüßung in Alençon werden wir selbstverständlich berichten!“