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Freitag 28. Juli 2017 - 23:26

Beschenkt in den Berufseinstieg – Absolventen der Interkulturellen Theologischen Akademie feiern ihren Studienabschluss

ITA-Absolventen 2017

BAD LIEBENZELL. Neun Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) feierten am 28. Juli ihren Studienabschluss. Nun tragen sie den Titel Gemeindehelferin bzw. Gemeindehelfer. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen weiter – über die „Columbia International University“ in den USA sowie die Akademie für Weltmission in Korntal. In zwei Jahren sollen sie dann zusätzlich einen Bachelorabschluss in „Culture and Theology“ besitzen. Die meisten der Absolventen werden eine Stelle in der Jugend- oder Gemeinschaftsarbeit in Süddeutschland antreten. Mehrere Absolventen planen nach einigen Jahren Berufserfahrung in Deutschland einen Einsatz als Missionare im Ausland.

 

Das Studium an der ITA ist bewusst praxisnah gehalten. Schon nach wenigen Monaten Studium in Deutschland geht es für die Studenten ein halbes Jahr nach Toronto. Die Metropole in Kanada gilt als die multikulturellste Stadt der Welt. Dort werden die Studenten durch Sprach- und Kulturtraining auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Sie lernen verschiedene ethnische Gemeinden kennen, verbessern ihr Englisch, helfen bei Speisungen für Obdachlose und engagieren sich für christliche Kinder- und Jugendprogramme.

 

Der Rektor der ITA, Gustavo Victoria, bedankte sich bei seinem Team und den Absolventen: „Ihr seid ein Geschenk! Ihr wart großartige Studenten, die mit Leidenschaft und Begeisterung studiert haben – immer mit dem Ziel vor Augen, ihrem Gott dienen zu wollen.“ Gustavo Victoria erinnerte daran, dass bisher alle Absolventen der ITA eine Anstellung gefunden haben. „Auch dadurch fühlen wir uns reich beschenkt.“

 

Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, wünschte den Absolventen „einen positiven Ehrgeiz, das Beste für Gott zu geben, ein gutes Unterscheidungsvermögen für berechtigte und unberechtigte Erwartungen und eine große Gelassenheit.“ Er hoffe, dass sie das machen können, wofür Gott sie begabt hat.

 

Als Vertreterin der Studenten sprach Tabitha Mehner: „Wir haben ein intensives Studium in Kauf genommen, weil es uns um eine Botschaft geht, die es verdient, gut weitergegeben zu werden.“ Im Studium hätte sie mehr als 13000 Buchseiten gelesen. Doch am Ende des Studiums könne sie sagen, dass das Gelernte ins Herz gelangt sei. „Wir haben miteinander gelebt und gelernt, mit Stärken und Schwächen umzugehen“, so die Absolventin.

 

In seiner Festrede sagte der Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell, Prof. Dr. Volker Gäckle, dass das ganze Leben aus einer langen Liste an Geschenken aus der großen Güte Gottes bestehe. Sich als beschenkte Menschen zu empfinden, sei ein Schlüssel für Leben und Arbeit: „Wer beschenkt ist, bleibt bescheiden, übernimmt Verantwortung und muss den Menschen nicht nach dem Mund reden.“ Man erwarte von den Absolventen nicht, dass sie innerhalb von drei Jahren eine „Megachurch“ gründeten. Man erwarte von ihnen, dass sie treu mit ihren Gaben umgingen. „Es geht im Leben nicht um Urkunden und Scheine, sondern um von Gott qualifizierte Persönlichkeiten. Ihr seid nicht für die schönen Worte da, sondern für die wahren Worte“, gab Volker Gäckle den Absolventen mit auf ihren zukünftigen Weg.

 

Mitgestaltet haben den Abend eine Band und die Sandmalerin Conny Klement, die die Besucher mit ihren Zeichnungen zu biblischen Texten beeindruckte.