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Mittwoch 12. Juli 2017 - 14:00

Thomas und Irene Beck: Mit Leidenschaft Gemeindegründer

Seit 25 Jahren arbeiten Thomas und Irene Beck in Japan

Seit 25 Jahren arbeiten Thomas und Irene Beck in Japan – und das mit vollem Einsatz. Sie waren in der Gemeindearbeit in Kamisakunobe tätig und gründeten eine Gemeinde in Minamino. 2012 starteten sie eine Gemeindegründung in Tokaichiba. Mittlerweile gibt es ein reges Gemeindeleben. Vor einem Jahr konnte das neue Gemeindehaus eingeweiht werden – in zentraler Lage und gut sichtbar von Bahn und Bus. „Nebenher“ leitet Thomas Beck die Religiöse Körperschaft der von der Liebenzeller Mission Japan gegründeten Gemeinden. Irene engagiert sich stark im Schülerheim der LM in Nakamachidai, das Ehepaar Beck seit Frühjahr als Hauseltern leitet. Für einige Wochen sind Thomas und Irene Beck in Deutschland, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen drei Fragen gestellt.

Welche drei Dinge verbinden die meisten Japaner mit Deutschland?
Deutsches Bier, Neuschwanstein und gute Autos.

Ihr habt bereits mehrere Gemeinden in Japan gegründet. Was ist das Besondere an der Gemeindegründung in Tokaichiba?
Besonders ist das Umfeld. Tokaichiba besteht aus drei unterschiedlichen Siedlungsgebieten mit jeweils ca. 10.000 Bewohnern. Ein Drittel lebt in Sozialwohnungen. Dann gibt es ein stark traditionell japanisch und buddhistisch geprägtes Gebiet. Und schließlich ein Zuzugsgebiet („Miau“), in dem eher die Oberschicht wohnt. Aus allen drei Siedlungsgebieten kommen mittlerweile Menschen in die Gemeinde, wobei sich die Menschen aus dem Zuzugsgebiet am ehesten in die Gemeinde einladen lassen.
Eine zweite Besonderheit an der Gemeindegründung in Tokaichiba ist, dass die Muttergemeinde sehr intensiv involviert ist. Die Gemeindeglieder der Muttergemeinde beten viel für Tokaichiba und beteiligen sich finanziell. Und wir machen gemeinsam auch immer wieder „Kanzeltausch“.

Was ist euer Wunsch für Japan?
Ganz klar Erweckung. In Japan spricht man von ungefähr 1 Prozent Christen, ca. 0,3 Prozent davon sind evangelikale Christen. Japan gilt als eines der wenigen Länder der Erde, in denen es nie eine wirkliche Erweckung gab. Es konnten zwar viele christliche Gemeinden gegründet werden. Aber oft sind die Gemeinden zufrieden mit ihrem Status und haben keinen Blick über ihren eigenen Horizont hinaus. Eine Vision für eine Erweckung im Land haben viele Gemeinden leider nicht. Wir beten dafür, dass die Gemeindegründungsbewegung in Japan Dynamik gewinnt. Japan ist eine Kollektivgesellschaft. Wenn eine Dynamik einsetzt, dann oft richtig stark. Der Boden ist da, es gibt in den Ballungsgebieten noch relativ viele Missionsschulen. Dadurch ist der christliche  Glaube bei vielen bekannt. Dass das in die Herzen der Menschen dringt, wünschen wir uns sehr.