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Mittwoch 21. Juni 2017 - 15:00

Landesbeste Hauswirtschaftsmeisterin kommt aus dem Monbachtal

Hauswirtschaftsmeisterin Rahel Heizmann aus dem Monbachtal

BAD LIEBENZELL. Sie leitet den Bereich Housekeeping bei den Christlichen Gästehäusern Monbachtal und hat den Meister mit der Note 1,3 als landesweite Hauswirtschaftsmeisterin von Baden-Württemberg abgeschlossen: Rahel Heizmann. Ihr Meisterprojekt ist der mobile Holzbackofen im Monbachtal.

Für den Holzbackofen waren bisher weder betriebliche Abläufe noch Standards bei Arbeitssicherheit, Brandschutz oder Hygiene definiert. Das alles hat Rahel Heizmann im Rahmen ihres Meisterprojektes erarbeitet und dazu ein Handbuch verfasst. Die Gäste im Monbachtal freut’s: Nun kann die neue Errungenschaft genutzt werden. „Das Monbachtal hat jetzt ein neues Alleinstellungsmerkmal“, freut sich Rahel Heizmann.
Als Vorbereitung zum Meister ging die 24-jährige zwei Jahre lang berufsbegleitend auf die Fachschule in Göppingen. Im vergangenen Herbst schloss sie die Prüfungen ab, im März war dann das Meisterprojekt fertig.

Die Auszeichnung als Jahrgangsbeste nahm Rahel Heizmann aus den Händen des Tübinger Regierungspräsidenten Klaus Tappeser entgegen, der bei der zentralen landesweiten Feier in Weissach 52 Meisterbriefe überreichte. „Hauswirtschaft kann eben nicht jede und jeder. In unserer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft brauchen wir Profis, und das gilt auch für hauswirtschaftliche Dienstleistungen“, sagte Tappeser.

Seit Januar hat Rahel Heizmann die Bereichsleitung im Housekeeping im Monbachtal inne. „Eine auf meine Qualifikation zugeschnittene Stelle“, wie die Landesliste sagt. Der Leiter der Christlichen Gästehäuser Monbachtal, Armin Jans, freut sich über seine Mitarbeiterin und ihren Erfolg: „Das herausragende Ergebnis von Rahel spiegelt die Wirklichkeit genau wieder. Es ist ein Geschenk und macht uns stolz, eine solch qualifizierte und engagierte Mitarbeiterin zu haben."

Mit dem Monbachtal verbunden ist Rahel Heizmann schon lange. Zwischen 2009 und 2012 machte sie dort ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Anschließend ging es für ein Jahr nach Japan. Dort unterstützte sie das Schülerheim in Tokio, ein Projekt der Liebenzeller Mission. Nach einem Jahr in Karlsbad kehrte sie 2014 ins Monbachtal zurück. „Das Tal hat mich also vom Azubi zum Meister hochgezogen“, sagt Rahel Heizmann mit einem Schmunzeln. „Von daher hab ich dem Monbachtal auch sehr viel zu verdanken.“ An ihrem Arbeitgeber schätze sie das gute Betriebsklima: „Die Mitarbeiter werden geschätzt und gefördert. Ich weiß, dass ich mir hier für mein berufliches Leben noch viel aneignen und mitnehmen kann.“ Ihr Erfolg liege ein bisschen in der Familie. Schließlich arbeiteten ihre Mutter und zwei Schwestern auch als Hauswirtschafterinnen. Aber für Rahel Heizmann ist das nicht alles: „Ich habe immer wieder erlebt, wie Gott mir geholfen hat und mir einfach Weisheit und Gelingen geschenkt hat, auch wenn ich fast mal an meinen Grenzen war. Dessen bin ich mir bewusst und einfach sehr dankbar dafür.“