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Montag 29. Mai 2017 - 10:06

2000 Jugendliche auf der Suche nach Sicherheit – Sponsorenlauf beim Teenagermissionstreffen bringt 35.000 Euro Spenden

Sponsorenlauf beim Teenagermissionstreffen 2017

BAD LIEBENZELL. Rund 2.000 Jugendliche haben vom 26. bis 28. Mai am Teenagermissionstreffen (TMT) im Monbachtal bei Bad Liebenzell teilgenommen. In zahlreichen Gottesdiensten, Talkrunden, Seminaren und Workshops widmeten sich die Teilnehmer der Frage, was im Leben Sicherheit gibt und welche Rolle der Glaube dabei spielt. Daneben gab es eine Vielzahl an Freizeit-, Musik- und Sportangeboten.

 

Ziel der dreitägigen Veranstaltung sei es gewesen, den Jugendlichen in Zeiten, wo vieles unsicher scheint, bewusst zu machen, dass es im Glauben an Jesus Christus eine Hoffnung und Sicherheit gibt, die über das Leben hinausgeht, so die Veranstalter.

 

So setzte sich David Stamm (Calw-Altburg) in seiner Predigt am Freitagabend mit der Frage auseinander, woran Menschen ihre Sicherheit festmachen. Stamm ist Jugendreferent beim Südwestdeutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC). Manchen gebe es Sicherheit, wenn sie beliebt sind oder gute Noten bekommen. Andere fänden Sicherheit bei ihrer Familie oder durch Gesundheit. „Aber was passiert, wenn deine Sicherheit verlorengeht? Jeder kennt doch Situationen, aus denen er gerne fliehen würde“, sagte Stamm. Hier brauche es jemanden, dem man vollkommen vertrauen könne. „Echtes Vertrauen erkennt man daran, dass eine Person für dich ist. Und die Person braucht die Vollmacht, dir aus deinem Schlamassel zu helfen. Genau das bietet Gott dir an. Gottes Hände fangen dich auf“, so der Jugendreferent.

 

Der Mensch mache die Erfahrung, dass nichts in der Welt sicher sei: Ob Gesundheit, Familie und Freundschaften, Geld oder Macht. Nichts könne ihm echte Sicherheit geben. Aber: „Die endgültige Sicherheit gibt Gott, weil er sagt, dass uns nichts von ihm trennen kann“, so Ben Geiss (Bad Liebenzell), Leiter von Teens in Mission, einem jugendmissionarischen Arbeitsbereich der Liebenzeller Mission, in seiner Predigt am Samstagabend. Und dennoch sei der Glaube ein Wagnis, auf das man sich einlasse müsse, die eigene Ichbezogenheit und das Sicherheitsdenken hinter sich lassen müsse.

 

Björn Dehner (Cherbourg, Frankreich), Missionar der Liebenzeller Mission in Frankreich, rief die Teilnehmer beim Abschlussgottesdienst am Sonntagmorgen dazu auf, sich nicht von Lebensumständen entmutigen zu lassen. In Schwierigkeiten und Herausforderungen würden Christen oft Erfahrungen und Erlebnisse, die sie mit Gott gemacht haben, vergessen und sich die Sicht nehmen lassen. „Auch wenn wir unser Leben mit Jesus leben, wird es nicht ein rosaroter Dauerlutscher. Es bleibt ein Leben. Und in dem gibt es immer auch Schwierigkeiten und Probleme. Da muss man aber nicht alleine durch. Denn Gott hat versprochen bei uns zu sein“, so Dehner. Dehner ermutigte die Jugendlichen dazu, von Gott zu erwarten, dass dieser ganz konkret in Situationen eingreifen könne, wie er es in der Bibel versprochen habe. „Gott kommt auf ganz unterschiedliche Weise zu uns. Aber sicher ist: Er möchte uns helfen. Und er kann jederzeit unseren Denkhorizont und unseren Rahmen sprengen“, so Dehner weiter.

 

Bereits zum zehnten Mal fand zum Veranstaltungsabschluss ein Sponsorenlauf statt, bei dem zahlreiche Jugendgruppen rund 35.000 Euro erzielten, dessen Erlös einem karitativen Projekt im afrikanischen Malawi zugutekommt. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz übernachteten zum Großteil in Zelten. Das Teenagermissionstreffen wird von dem Südwestdeutschen und dem Süddeutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ sowie der Liebenzeller Mission und den Christlichen Gästehäusern Monbachtal veranstaltet und findet seit 1973 jährlich statt, seit mehr als 30 Jahren im Monbachtal.