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Samstag 20. Mai 2017 - 20:26

50 Spielstationen und Gäste aus Ozeanien und Südamerika – Kindermissionsfest der Liebenzeller Mission im Nordschwarzwald

Kindermissionsfest am 20. Mai 2017 in Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Warum man Gottes Versprechungen aus der Bibel vertrauen darf, erfuhren die Teilnehmer beim Kindermissionsfest der Liebenzeller Mission. Mehr als 2000 Mädchen und Jungen nahmen am Samstag, 20. Mai an dem Festival teil. An Christi Himmelfahrt wird das Kindermissionsfest mit identischem Programm erneut veranstaltet. Insgesamt werden rund 5000 Besucher erwartet.

Seit mehr als 80 Jahren gibt es das Kindermissionsfest. Diesmal widmete es sich in einem eigens dafür entworfenen Bühnenprogramm samt Theaterstück, begeisternden Liedern und Geschichten aus der Bibel und von Missionaren dem Motto „Versprochen ist versprochen“. Die Band hatte speziell zum Veranstaltungsthema ein Lied geschrieben und aufgeführt. Bei mehr als 50 Spielstationen konnten sich die Kinder von der ersten bis zur fünften Schulklasse austoben, Rätsel lösen und kreativ werden. Ziel der Veranstalter sei es gewesen, dass die Kinder selbst Versprechen in der Bibel entdecken und erfahren können, dass Gott alle seine Versprechungen hält und man sich darauf verlassen kann. „Versprochen ist versprochen und wird bei Gott auch nicht gebrochen“, sagte Daniel Sowa, Kinderreferent der Liebenzeller Mission.

Das Theaterstück, das von Studenten der Internationalen Hochschule Liebenzell aufgeführt wurde, veranschaulichte, wie die Kinder den Versprechungen Gottes im Alltag auf den Grund gehen können, in dem sie beispielsweise in der Bibel lesen und beten. Die Geschwister Tom und Lea, ihre Freunde Marie und Finn erleben in der Familie, in Schule und im Sportverein, wie Menschen ihre Versprechen nicht einhalten können. Oma Lise aber weiß um Gott, der – im Gegensatz zu den Menschen – sich an all seine Versprechen hält, und zeigt den Kindern, dass Gott auch bei aussichtslos erscheinenden Umständen seine Verheißungen wahrmacht. „Gott hat uns eine Menge versprochen. Und die hat er uns sogar schriftlich gegeben, in der Bibel“, so die Botschaft.

Missionare aus Papua-Neuguinea, Ecuador und Frankreich gaben Einblicke in ihre Arbeit. Die Missionare Irmgard und Ernst Schülein, die lange Jahre in Papua-Neuguinea tätig waren, berichteten von ihren Erlebnissen, die sie im Umgang mit Gottes Versprechen gemacht hatten. So hätten sie erfahren dürfen, dass Gott – wie er es in Psalm 23 verspricht – sie als guter Hirte versorgt. So weit weg von der Heimat und ohne ausreichende gesundheitliche Infrastruktur vor Ort, hätten sie beispielsweise eine Freundschaft zu einem Arztehepaar knüpfen können, das ihnen während Irmgards schwerer Erkrankung half und die notwendige Medizin beschaffen konnte. „Gott hat bei uns das Versprechen eingehalten, dass er uns versorgt und bei uns sein wird“, so Irmgard Schülein.

Kinderreferent Daniel Sowa zeigte sich begeistert über das Interesse an der Veranstaltung: „Das Besondere war für mich, dass Kinder aus ganz Süddeutschland gekommen sind – teilweise mehrstündige Anreisen auf sich genommen haben, um hier zu sein und den Tag mitzuerleben. Und zu erfahren, dass viele Mädchen und Jungen etwas von der Veranstaltung in ihren Alltag mitnehmen“.