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Donnerstag 13. April 2017 - 16:00

Michael und Bärbel Pflaum: Authentischer Glaube in Afrika

Michael und Bärbel Pflaum berichten über ihre Arbeit in Sambia

Michael und Bärbel Pflaum arbeiten seit 1986 in Sambia. Sie waren wesentlich an der Gründung der Amano-Schule beteiligt. Dort bekommen mehr als 130 Kinder eine qualifizierte Schulbildung und die Möglichkeit, Jesus Christus kennenzulernen. Zurzeit sind Michael und Bärbel Pflaum in Deutschland und berichten über ihre Arbeit in Sambia. Wir haben Michael drei kurze Fragen gestellt.

Was ist die größte Herausforderung für die Missionsarbeit in Sambia?
Für meine Arbeit an der Amano-Schule ist das sicherlich das internationale Team. Wir haben 35 Mitarbeiter aus 16 Ländern und fünf verschiedenen Denominationen. Das ist auf der einen Seite bereichernd. Auf der anderen Seite ist meine Erfahrung: Das Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturen aus der westlichen Welt ist oft herausfordernder als mit Afrikanern. Es gibt einfach sehr unterschiedliche Erwartungen, je nachdem, aus welchem westlichen Kontext man kommt. Und dann ist natürlich die animistische Weltanschauung, also der Geisterglaube, eine extreme Herausforderung in Afrika. Das geht so tief ins Leben hinein, dass es den Alltag vieler Menschen bestimmt.

Was ist die Chance der Amano-Schule?
Durch die Amano-Schule können betroffene Kinder aus dem animistischen Geflecht, aus der Korruption und der Armut herausgenommen werden. In einem neuen Umfeld können sie Jesus Christus kennenlernen und eine hervorragende Ausbildung bekommen. Damit sind sie Hoffnungsträger für eine kommende Generation.

Was ist dein Wunsch für Sambia?
Ich wünsche mir eine neue Generation an Sambiern mit einer super Ausbildung und einem authentischen Glauben. Ein Glaube, der unter der Autorität der Bibel steht und nach Afrika passt, nicht ein von westlicher Kultur überschattetes Christentum. Ich fühle mich zwar als Afrikaner, aber ich bin keiner. Deshalb muss der Glaube zu den Menschen passen.

>> Mehr Infos zur Amano-Schule