Ein lachendes und ein weinendes Auge
SAMBIA. Wer kennt das nicht? Eine Veränderung im Beruf, neue Situationen, Umzüge und man blickt zurück auf den vergangenen Lebensabschnitt. So geht es auch den Liebenzeller Missionaren Anke und Samuel Meier. Sechs Jahre lebten und arbeiteten sie in Nabwalya in Sambia, lernten Sprache und Kultur und gründeten eine Gemeinde. Die beiden erinnern sich: „Wir sind sehr dankbar dafür, wie Gott Menschen und Dinge verändert hat, trotz uns und durch uns. Wir wundern uns heute darüber, wie wir am Anfang überhaupt mit den Menschen kommunizieren konnten. Wir gehen mit einem lachenden Auge, weil Gott so Großes in Nabwalya getan hat, aber auch mit einem weinenden Auge, weil wir liebgewonnene Menschen zurücklassen und vieles noch getan werden könnte.“ Deshalb freuen sich die beiden, dass seit Ende Juni die Liebenzeller Missionarinnen Isabell Gäckle und Margit Schwemmle in Nabwalya sind und die Arbeit weiterführen, wenn auch mit anderen Schwerpunkten. Anke und Samuel Meier werden als Leiter des Missionarsteams in Sambia in die Stadt Ndola ziehen.



