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Liebenzeller Mission – mit Gott von Mensch zu Mensch

Die Liebenzeller Mission ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre rund 230 Mitarbeiter sind in 25 Ländern der Erde eingesetzt. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.

 

1899 wurde die Organisation auf Bitte des bereits damals bekannten China-Missionars James Hudson Taylor vom deutschen Pfarrer Heinrich Coerper in Hamburg gegründet. Nach der Umsiedelung in den Schwarzwald nahm die Missionsorganisation 1906 den Namen ihrer neuen Heimat an und wurde zur „Liebenzeller Mission“.

 

Unter dem Motto „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ geben Liebenzeller Missionare weiter, dass der Glaube an Jesus Christus ein sinnvolles, hoffnungsvolles und ewiges Leben möglich macht. Das beinhaltet die für viele Menschen dringend notwendige humanitäre Hilfe, geht aber darüber hinaus. Deshalb sind Schwerpunkte der Arbeit die Gründung und der Aufbau von christlichen Gemeinden im Ausland. Ziel ist immer, dass die Gemeinden langfristig selbstständig und dass Hilfsmaßnahmen in Kirchen- und Gemeindeprojekte vor Ort integriert werden. Beratend stehen die Missionare den Gemeinden auch dann noch zur Seite, wenn ein Projekt in einheimische Hände gegeben wurde.

 

Die Liebenzeller Mission arbeitet weltweit mit rund 30 Partnerkirchen und -organisationen zusammen und beginnt neue Einsatzbereiche im Ausland immer auf deren Einladung hin. Gemeinden werden in Partnerschaft gegründet. Projekte werden gemeinsam mit den einheimischen Partnern entwickelt und umgesetzt.

 

Weil christlicher Glaube und praktische Hilfe zusammengehören, unterstützt die Liebenzeller Mission personell und finanziell medizinische, technische und soziale Projekte – zum Beispiel unter Aidsbetroffenen oder benachteiligten Kindern. Deshalb gehören zum Team der Missionare weltweit neben Theologen auch Sozialarbeiter, technisch ausgebildete Mitarbeiter und medizinisches Personal.

 

Die Liebenzeller Mission setzt bewusst auf eine nachhaltige Entwicklung ihrer Projekte. Als zuverlässiger christlicher Partner blieben die Mitarbeiter in der Vergangenheit immer wieder auch bei Katastrophen, Engpässen oder Bürgerkriegssituationen vor Ort tätig.

 

Die Liebenzeller Mission arbeitet auf allen Kontinenten. Schwerpunkte sind Afrika (u.a. Sambia, Malawi, Burundi), Europa (u.a. Deutschland, Frankreich, Spanien) und Asien (u.a. Japan, Bangladesch).

 

Neben der Arbeit im Ausland ist die Liebenzeller Mission auch im Inland aktiv. Im Osten Deutschlands sind Mitarbeiter in der missionarischen Gemeindearbeit eingesetzt, im Süden Deutschlands unter Migranten und Flüchtlingen. Außerdem bietet die Liebenzeller Mission vielfältige Programme mit Kongressen und Seminaren in ihrem Multifunktionsgebäude in Bad Liebenzell sowie Reisemöglichkeiten in mehr als 40 Länder an. Eng verbunden mit der Liebenzeller Mission ist die theologische Ausbildung. An der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) und der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) studieren derzeit rund 250 junge Menschen.