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in Bad Liebenzell

Origami und arabische Bibeln

Origami für einen guten Zweck

USA.  Was die japanische Papierfaltkunst Origami mit Bibeln zu tun haben könnte? John, ein amerikanischer Junge, der mit seinen Eltern in Litauen lebt, ließ durch einen Bekannten 40 Euro an die Liebenzeller Mission überbringen. Damit sollen Bibeln für syrische Flüchtlinge in Deutschland gekauft werden, „weil sie vielleicht noch nie das Evangelium gehört haben“.
John interessiert sich sehr für Origami. Er faltete aufwändige Figuren – und verkaufte sie auf einem Künstlermarkt zugunsten Bibeln für Flüchtlinge. John, das ist großartig! Thank you so much.

Praktische Hilfe im Erdbeben-Gebiet

Praktische Hilfe

ECUADOR. Zwei Monate nach dem Erdbeben in Ecuador läuft die humanitäre Hilfe auf vollen Touren. Es ist bemerkenswert, wie Ecuador als Nation zusammensteht und sich solidarisch zeigt. Viele Einrichtungen schicken Versorgungspakete mit Wasser, Medizin, Lebensmittel, Kleidung und Mückenspray an die Küste. Doch die Menschen brauchen nicht nur praktische Hilfe, sondern auch seelischen Beistand. Für viele von ihnen, die neben Hab und Gut auch Angehörige verloren haben, gilt es, das Trauma vom Erdbeben zu verarbeiten.

Vergangene Woche fuhr ich mit einigen Personen aus anderen lokalen Gemeinden nach Pedernales in die Region Manabí (sechs Stunden entfernt von meinem Einsatzort Cotacachi), um die betroffenen Menschen in ihren Häusern zu besuchen, ihnen zuzuhören, in ihrer Trauer und Angst beizustehen und sie mit Gottes Wort zu trösten. Viele Betroffene suchen Halt in Gott und haben Jesus in diesen Tagen als ihren persönlichen Erlöser angenommen. Bei einem evangelistischen Einsatz im Gymnasium und im Park haben wir den vorbeigehenden Menschen kostenlose Umarmungen angeboten und Johannesevangelien verteilt.

Wir haben wiedereröffnete Werkstätten besucht, um herauszufinden, welche Werkzeuge ihnen fehlen, um sie bei unserem nächsten Besuch für sie mitzunehmen. Gemeinsam mit den Pastoren der evangelischen Allianzgemeinde vor Ort haben wir ein abgelegnes Dorf besucht, was man nicht mit dem Auto erreichen kann. Dort haben wir ein Programm für Kinder durchgeführt und kleine Geschenke verteilt. Die Menschen in den betroffenen Regionen leiden derzeit an hohem Fieber, schweren Durchfallerkrankungen und es gibt immer wieder Nachbeben. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz und den lokalen Gemeinden sehen wir die Notwendigkeit, eine langanhaltende Hilfe durch regelmäßige Einsatzgruppen anzubieten.

Vielen Dank für alle Gebete und alle Unterstützung für die Menschen in den betroffenen Gebieten!

Ramona Rudolph, Ecuador

ITA in Kanada: Nächstenliebe ganz praktisch

Studierende der ITA in Kanada

KANADA. Im ersten Studienjahr der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) verbringen die Studenten ein halbes Jahr in Toronto, um dort intensiv Englisch zu lernen und gleichzeitig multikulturell auf die Mission vorbereitet zu werden. Neben ihrem gemeinsamen Leben im „Liebenzell House“ engagieren sich die „ITA-ler“ in unterschiedlichen Gemeinden und Projekten. Dort dürfen sie erleben, wie Nächstenliebe praktisch gelebt wird und die Gemeinden den unterschiedlichsten Menschen in ihrer Zerbrochenheit begegnen. Eine dieser Möglichkeiten ist das „Community Dinner“, bei dem wöchentlich 50-60 Personen in das christliche Gemeinschaftszentrum „Oasis“ kommen, um eine Mahlzeit zu erhalten. Es gibt auch die „Food Bank“, durch die jeden Mittwoch etwa 100 Personen Nahrungsmittel bekommen. Dieser praktische Dienst eröffnet der ITA-Gruppe immer wieder Möglichkeiten, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen, und in Wort und Tat Zeugnis zu geben von Jesus Christus als persönlichem Retter, der jedem Menschen individuell begegnen möchte, um zerbrochenes Leben wiederherzustellen.

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