Ascheregen nach Vulkanausbruch in Chile – Argentinien ebenfalls betroffen

Ein Ascheregen geht seit Freitag auf die Menschen in Chile und Argentinien nieder.
CHILE / ARGENTINIEN. Am vergangenen Freitag ist der Vulkan Chaiten im Süden Chiles ausgebrochen. Der lange Jahre inaktive Berg spukte Lava und stieß eine 20 Kilometer hohe Rauchwolke aus. Diese breitet sich in einer riesigen Wolke über den Süden Chiles und Teile Argentiniens aus. Esquel ist nur 100 Kilometer vom Vulkan entfernt. Seit Freitag geht ein Ascheregen auf die Bewohner nieder: feinste weiße Asche, die alles bedeckt und die Augen und die Atmung reizt.
Gerd Epting arbeitet als Missionar der Liebenzeller Mission in dem Suchthilfe-Zentrum "El Retorno" in Argentinien. Er berichet „Heute Nacht hat sich die Situation in Esquel und Trevelin noch weiter verschlechtert. Weitere Asche-Wolken haben sich hier entleert und es sieht wirklich verheerend aus. Wen man aus dem Fenster schaut, meint man es wäre tiefster Winter. Dann kommt aber der Wind und man sieht nichts mehr. Und nach ein paar Tropfen Regen sieht die Asche aus wie Zement aus und fühlt sich auch so an.
Zum Glück haben wir hier in Esquel eine unterirdische Wasser-Entnahme und daher keine Probleme mit dem Trinkwasser, in Trevelin ebenfalls nicht. Aber in allen kleineren Siedlungen und Dörfern im Umkreis gibt es kein Trinkwasser mehr, und es wird Wasser aus Tanklastwagen verteilt. Neben Chaiten in Chile, einer 4.000 Einwohner-Stadt, welche schon vollständig evakuiert ist, wird jetzt auch Futalefu, die nächste chilenische Stadt hinter Trevelin freiwillig evakuiert. Dort liegen bis zu 30 Zentimeter Asche, und es gibt kein Trinkwasser. Es ist davon auszugehen dass sich die Situation in den nächsten 20 Tagen nicht ändern wird, selbst wenn der Vulkan keine Asche mehr ausspucken würde. Solange dauert es , bis der Wind die 14 Kilometer hohe Aschewolke auflösen kann. Aber niemand kann sagen, ob der Vulkan weiter unruhig bleibt und Asche oder Lava ausstoßen wird ...“
Helden im Monbachtal - Rund 2000 Teenager beim Teenagermissionstreffen

BAD LIEBENZELL. Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Liebenzeller Mission und der Jugendverband Entschieden für Christus (EC) das Teenagermissionstreffen. Rund 2 000 Jugendliche hatten sich auf den Weg gemacht, um bei Sonne zu zelten, Freunde zu treffen, Spaß zu haben und um mehr von Gott zu erfahren. „Wir sind Helden“ lautete das Motto der dreitägigen Veranstaltung. Dieses Thema prägte nicht nur die verschiedenen Bibelarbeiten, sondern zog sich auch durch die angebotenen Seminare, Sportangebote und Workshops. Mit dabei waren auch Missionare der Liebenzeller Mission, die den Jugendlichen von ihrem Erleben aus aller Welt berichteten.
An Beispielen wie dem Leben des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King konnten die Jugendlichen erleben, dass mit kleinen Anfängen große Resultate folgen können. Viele der Teenager wurden herausgefordert, in ihrer Schule und in ihrem Umfeld auf ihre Weise ein Held zu sein. Am Samstagabend zeigte der Leiter des TMT, Björn Steinhilber, den Jugendlichen einen möglichen Weg, um ein Held zu werden. Steinhilber unterstrich, dass es nötig sei, den Helden nicht spielen zu wollen, sondern es sei wichtig „sich immer wieder nach Gott ausrichten, um seine Lebenssehnsucht zu stillen und in die richtige Richtung zu gehen.“ Wie Sonnenblumen sich immer zur Sonne neigen, müssten „Helden“ sich zu Gott hin ausrichten, um nicht einen ziellosen Kampf zu kämpfen. Neben dem geistlichen Input und viel Musik gab es jede Menge verrückte Spiele und Aktivitäten, so dass auch der Spaß und die Action nicht zu kurz kamen.
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Bildung in biblischem Horizont (47,1 MB), Di 22.04.08, Volker Gäckle
Warum musste Jesus sterben? (49 MB), Di 15.04.08, Volker Gäckle
Nur mit Grenzen finden wir Weite (36,7 MB) Do 13.03.08, Volker Gäckle
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