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Forum Weltmission 2016
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"
Gebetsposter 2015/16

 

Innerer Frieden: nicht nur im Dschungel – 500 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission

Jungschartag 2016

BAD LIEBENZELL. Dass Gott im Streit Frieden schenken kann, erfuhren mehr als 500 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission am vergangenen Dienstag in Bad Liebenzell. Zusammen mit den Mitarbeitern erlebten sie ein spannendes und abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Dschungelherz“ – mit Spielen, Liedern und einem Theaterstück, das die Kinder in mehreren Szenen durch den Tag begleitete.

Die Kinder Jenny, Konsti, Oskar und Caro werden ständig von einer anderen Schulhof-Clique geärgert und überlegen nun, wie sie ihnen eine Falle stellen können, um sich zu rächen. Auf der Suche nach guten Ideen stoßen sie im Zimmer des freundlichen Hausmeisters auf das Buch „Dschungelherz“. Interessiert lesen sie darin die Geschichte ... >> hier weiterlesen

Lukas-Evangelium auf Deutsch + Arabisch

Lukas-Evangelium auf Deutsch + Arabisch

DEUTSCHLAND. Viele Flüchtlinge möchten mehr über den christlichen Glauben ihres Gastlandes erfahren. Diesen Wunsch können wir ihnen in unserem freien Land erfüllen. Deshalb wollen wir das Lukas-Evangelium in einer zweisprachigen Ausgabe drucken. Zum gemeinsamen Lesen, voneinander lernen und Austausch des Glaubens. Diese Initiative der Deutschen Bibelgesellschaft wird von der Liebenzeller Mission koordiniert. Damit gedruckt werden kann, braucht es Zusagen für die Abnahme von insg. 10.000 Exemplaren. Haben Sie Interesse? Dann tragen Sie sich ein unter www.liebenzell.org/lukas-arabisch-deutsch.

Kreative Wege

Lothar Sommer bei einem Kunstfestival in Tokio

JAPAN. „Es ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen“, schreiben die Liebenzeller Missionare Lothar und Tabea Sommer in ihrem Rundbrief. In einer Stadt wie Tokio ist das allerdings leichter gesagt als getan und erfordert einiges an Kreativität. So berichten die beiden Missionare zum Beispiel, dass sie zu Weihnachten kleine Geschenke und Dankeskarten an die Angestellten in ihrem Wohnblock verschenken konnten. In Japan versuchen außerdem viele Menschen, über das Internet mit anderen in Kontakt zu treten. Ein Friseur wollte sich lediglich auf Englisch mit Lothar unterhalten – als „Gegenleistung“ bekam Lothar dann einen kostenlosen Haarschnitt. Außerdem nutzten die Missionare die Gelegenheit, eigene Bilder bei einem Kunstfestival in Tokio auszustellen. Auch hier entstanden einige neue Bekanntschaften. Trotz all ihrer eigenen Kreativität wissen die beiden, wer die Fäden im Hintergrund in der Hand hält: „Es ist toll zu erleben, wie Gott die eigentliche Arbeit macht und die richtigen Kontakte entstehen lässt.“

Wenn Gott Pläne durchkreuzt

SAMBIA. Als die Liebenzeller Missionarin Margit Schwemmle vor zwei Jahren nach Sambia ging, hatte sie einen genauen Plan, wie ihre Arbeit dort ablaufen würde. Doch schon zu Beginn ihrer Arbeit „durchkreuzte“ Gott ihre Pläne und gab ihr unerwartete Aufgaben. „Aus dem Ungeplanten ist so viel Gutes geworden“, kann sie heute rückblickend sagen. So konnte die Missionarin im Januar 2014 ganz unverhofft am Theologischen College für Zentralafrika (TCCA) zu unterrichten beginnen. Schon nach einem halben Jahr übernahm sie die Vertretung sowohl für den Studienleiter als auch für die Sekretärin des Colleges. „Das alles muss Vorsehung gewesen sein“, hat der Schulleiter im Oktober zu den vielen Vertretungsaufgaben von Margit Schwemmle gemeint. Aus der ursprünglichen Aufgabe als Vertretung wurde bald ein festes Stellenangebot als Studienleiterin. Auch diese Herausforderung nahm die Missionarin Ende Oktober an – stets in dem Bewusstsein, dass Gott sie weiterhin auf ungeplanten Wegen begleiten wird. In den nächsten Monaten wird Margit Schwemmle zum Reisedienst in Deutschland sein.

Arbeit, die Leben verändert

PAPUA NEUGUINEA. Für die Liebenzeller-Missionare Anette und David Jarsetz geht mit diesem Jahr auch ihre Zeit in Papua Neuguinea zu Ende. Nun blicken sie zurück auf ihre Arbeit in den Settlements (soziale Brennpunkte) in der Hauptstadt Port Moresby. Vor allem die zahlreichen Abschiede der letzten Monate sind ihnen noch frisch in Erinnerung. „Ihr wart die Einzigen, die sich in unser Settlement getraut, sich um uns gekümmert und uns würdevoll behandelt habt“, sagte ein einheimischer Mitarbeiter zum Abschied. Ein vierjähriger Junge, der ebenfalls in einem Settlement lebt, schickte den beiden Missionaren folgende Worte: „Hallo, ich heiße David. Meine Schwester und ich haben keinen Vater. Ihr habt uns die Liebe des Vaters gelehrt und gezeigt. Wir wissen nun, was es heißt, von unserem himmlischen Vater geliebt zu werden – so wie Kinder, die einen irdischen Vater haben.“ Diese und viele andere ermutigende Abschiedsworte bestätigen, was für Missionare oft nicht direkt sichtbar ist: ihre Arbeit an den unterschiedlichsten Orten der Welt ist relevant und notwendig.

Mehr als Zufall

JAPAN. In ihrem Rundbrief berichten die Liebenzeller Missionare Gerd und Heike Strauß von einer außergewöhnlichen Begegnung. Gerd Strauß nahm die Einladung zur Leitung eines Gottesdienstes in ihrem früheren Arbeitsumfeld an. Nach seiner Predigt kam eine Japanerin auf ihn zu und erzählte ihre Geschichte: Sie wohnt eigentlich in einer Stadt, in der Familie Strauß aktuell arbeitet und war gerade bei ihrer Tochter zu Besuch. Durch mehrere „zufällige“ Begegnungen war sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben in einer christlichen Kirche. Familie Strauß griff diesen Kontakt sofort auf und besuchte die Frau wenig später in ihrem Haus. Vom weiteren Verlauf dieser – von Gott geschenkten – Bekanntschaft, berichten die beiden Missionare: „Jedes Mal, wenn wir sie besuchen, lädt sie gleich Verwandte und Nachbarn ein. Beim ersten Besuch meinte sie ganz glücklich: ‚Das hätte ich nicht gedacht, dass Christen solch umgängliche, angenehme Leute sind.’“

„Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort…“

Familie Erndwein im Heimataufenthalt

ECUADOR. Für die Liebenzeller Missionarsfamilie Simone und Heiko Erndwein, die in diesem Jahr bereits ihr 10-jähriges Jubiläum als Missionare in Ecuador feiern, steht zur Zeit ein Heimataufenthalt an. Der ein oder andere mag bei „Heimataufenthalt“ vielleicht an „Heimaturlaub“ denken, doch mit einem Blick in den Terminkalender der Familie Erndwein wird schnell klar: Das klingt recht wenig nach erholsamer Familienzeit im Heimatland. Heiko Erndwein beschreibt mit den Worten des Liedes „Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort ...“, was Heimataufenthalt tatsächlich bedeutet.
Ob von Norden nach Süden oder von Ost nach West – der Reisedienst bringt ihn an die unterschiedlichsten Orte, lässt ihn „die Vielzahl an Landschaftsformen“ genießen und liefert vor allem so einige spannende Begegnungen und Gespräche, sei es mit Schulklassen, mit Mitgliedern unterschiedlichster Gemeinden, oder auch mit altbekannten Gesichtern. Doch auch für die anderen Familienmitglieder ist der Heimatdienst eine besondere und auch herausfordernde Zeit: Simone hat mit den vier Jungs Niklas, Luis, Mateo und Adrian alle Hände voll zu tun, und während dem einen Jungen der Anschluss und das Ankommen in Deutschland recht leicht fällt, wird bei dem anderen immer klarer, dass er zwar „nach außen hin deutsch aussieht, aber im Herzen ein kleiner Ecuadorianer ist.“ So bleibt das Leben einer Missionarsfamilie in der Tat spannend, ob nun im Einsatzland selbst, oder auch beim Heimaufenthalt in Deutschland.


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