Meine Mission – Dezember 2017

HARRY BRAUCHT MUT  m  abgelegenen  Chilonga, einem  Einzugsgebiet  von zwölf  Dörfern  und  rund 10.000  Einwohnern,  ist  der Schulbesuch  noch  keine Selbstverständlichkeit. DEZ ’17 sondern manchmal auch ihre Eltern christ- liche Kinderlieder singen. Und wenn eine muslimische Frau vor unserem Haus beim Arbeiten fröhlich davon singt, dass Jesus wiederkommt, dann glauben wir, dass Jesus schon in ihrem Herzen wirkt. Auch bei Harry (Name geändert) ist das so. Er kam zur Jugendkonferenz und war vom Gehörten sehr berührt. Im „Ubwen- zi“-Projekt hat er schon viel von Jesus ge- lernt. Nun möchte er nicht mehr ohne ihn leben. Es gibt nur eine Sache, die es ihm schwer macht, den entscheidenden Schritt zu gehen: Er hat Angst vor sei- nen Familienangehörigen und Freunden, die den Glauben an Jesus Christus ab- lehnen. Bei der Jugendkonferenz haben ihm die Mitarbeiter viel Mut gemacht. Beten Sie mit für Harry, dass er es wagt, seinen Glauben offen zu leben? • Tobias & Sarah Müller   MALAWI Bildung schafft Zukunft. Des- halb sind viele unserer Nachbarn sehr dank- bar für die Schule, die vom Dorfentwick- lungsprojekt „Ubwenzi“ (Freundschaft) aufgebaut wird. Ihre Freude ist groß, wenn sie ihre Kinder Englisch sprechen hören oder wenn diese schon in der 3. Klasse besser lesen können als die Eltern. Der Schulbesuch – in der westlichen Welt ganz normal – gehört in Malawi leider noch nicht überall zum Alltag. Das wollen wir ändern. Zurzeit entsteht ein neues Gebäude, damit wir die Schule um die Klassen 5 bis 8 erweitern können. Das Dorfentwicklungsprojekt „Ubwenzi“ liegt in einem Gebiet, in dem Christen und Muslime friedlich zusammenleben. Die Christen sind häufig zugezogen. Viele unserer Schulkinder kommen aus isla- mischen Familien. Wenn wir im Dorf unter- wegs sind, hören wir aber nicht nur sie,

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