Seminare am 3. und/ oder 4.10. 08 von 16:00 - 17:30 Uhr
1. Typen und Temperamente: Persönlichkeitserfahrungen im Team-Parcours
von 13:00 - 17:30 im Monbachtal
Wenn Sie Natur erleben und dabei eine Menge neue Erfahrungen für sich sammeln wollen, dann ist dieses Seminar genau das Richtige für Sie! Sie verbringen den ganzen Nachmittag in dem erlebnispädagogischen Hochseil-Parcours. Das Arbeiten mit eigenen emotionalen Spannungen macht die Begehung der Anlage zu einer heausfordernden und zugleich spannenden Selbsterfahrung. Bei allem Spaß und Abenteuer achten die ausgebildeten Trainer auf psychische und physische Sicherheit. Klettererfahrung ist nicht notwendig! Festes und robustes Schuhwerk sowie bequeme Kleidung wird benötigt.
Kosten: 20 €
Seminarleitung: Thomas Eisinger, Jahrgang 1960, verheiratet, Dozent am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission und ausgebildeter Trainer
2. "Ich bin doch kein Stein"
Wie Singles mit ihrer Sexualität umgehen können (für Männer und Frauen getrennt)
Gott hat uns nicht als neutrale Wesen erschafen, sondern als Männer und Frauen. Wie können wir als Ledige lernen mit unseren Gefühlen angemessen umzugehen? Wie äußert sich die Bibel zum Thema Sexualität? Wie schaffen wir es, mit unerfüllten Wünschen zu leben? Wie gehen wir mit Versagen in diesem Bereich um?
Seminarleitung bei Frauen: Dorothee Erlbruch, Jahrgang 1963, Single, studierte außerschulisches Erziehungs- und Sozialwesen, ev. Theologie und Pädagogik, Diplom-Sozialarbeit. Sie arbeitet in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle "Aus-WEG" in Pforzheim. Außerdem ist sie als Referentin und Seelsorgerin tätig.
Seminarleitung bei Männern (nur am 3.10.): Peter Göckl, Jahrgang 1959, verheiratet, 3 Kinder, Diplom-Sozialpädagoge mit theologischer und familientherapeutischer Zusatzausbildung. Er arbeitet als selbstständiger Berater bei "standUp e.V." in Solingen und ist als Referent und Trainer unterwegs.
3. Innerlich heil werden
Wie wir mit den Verletzungne unserer Vergangenheit umgehen können
Frustrierende Erfahrungen und Verletzungen aus der Vergangenheit blockieren häufig unsere Lebensfreude und ein vertrauensvolles Glaubensleben. Diese inneren Wunden brauchen genauso Pflege und Heilung wie äußere Wunden. Die große Frage ist: Wie kann das geschehen? Das Seminar möchte Mut machen, sich auf den Weg der Vergebung und inneren Heilung einzulassen.
Seminarleitung: Marianne Stapfer, Jahrgang 1965, Single, Gemeindepädagogin, arbeitet zz. im Office Management
4. Familenstand: Geschieden
Weiterleben und Weiterglauben
Scheidung bedeutet meist Enttäuschung, Verletzung, Trennung, Wut, Schmerz ... Scheidung ist wie ein Tod - aber es gibt kein Grab zum Trauern. Scheidung scheint Endstation zu sein - und kann doch zur Durchgangsstation und zum Aufbruch inmitten von Einbrüchen werden. Über diese Dinge und mehr wollen wir miteinander ins Gespräch kommen und Hilfen suchen zum konkreten Weitergehen und zum Gestalten des Alltags.
Seminarleitung: Heidi Heinemann, Jahrgang 1962, Fachkrankenschwester auf einer kardiologischen Intensivstation, seit 2000 geschieden - und "dennoch glaubend".
5. "Ach wie gut, dass niemand weiß ..." (nur am 4.10.)
Wege aus der sexuellen Abhängigkeit / Internetpornografie
Das Thema erfasst Männer wie Frauen, manchmal als Betroffene, manchmal als Co-Abhängige, manchmal als jemand, der einer anderen Person helfen möchte. Oft hat sich der Teufelskreis ganz leise geschlossen; man hat es nicht einmal gemerkt. Was ist einerseits das Faszinierende, andererseits das Frustrierende an dieser "Welt"? Wo liegen die möglichen Ursachen für eine Abhängigkeit? Wie wirkt sich Internetpornografie auf den Konsumenten, auf seine/n Partner/in aus? Was hilft, wenn gebrochene Vorsätze und Selbstanklage niederdrücken und hoffnungslos machen? Ob Jesus etwas von Cybersex versteht und doch noch einen Ausweg wüsste?
Seminarleitung: Peter Göckl, Jahrgang 1959, verheiratet, 3 Kinder, Diplom-Sozialpädagoge mit theologischer und familientherapeutischer Zusatzausbildung. Er arbeitet als selbstständiger Berater bei "standUp e.V." in Solingen und ist als Referent und Trainer unterwegs
6. Sexueller Missbrauch
Heilsgeschichte oder Unheilsgeschichte?!
Sexueller Missbrauch hat zu tun mit Scham, Schande, Persönlichkeitsfehlentwicklung und oft mit einem tiefen Bruch mit der eigenen Familie. Depression, psychische Erkrankungen oder Burnout können die Folgen sein. Doch in all dem gibt es Hoffnung und Heilung! Als "Selbstbetroffene" habe ich mich intensiv mit meiner Lebensgeschichte auseinandergesetzt und den sexuellen Missbrauch in den letzten Jahren aufgearbeitet und integriert. Deshalb werden Ansätze und Wege gezeigt, um als Betroffene/r "das Leben wieder lebenswert zu finden" oder einer/m Betroffenen mit Hilfe, Rat und Liebe zur Seite zu stehen.
Seminarleitung: Beate Kunz, Jahrgang 1970, Single, Gemeindediakonin, arbeitet mit Kindern, Jugendlichen Familien und Frauen
7. Partnerschaft
Geben und Nehmen
Ich will - Du willst - Wir wollen: Partnerschaft und Glück. Wie kann das funktionieren, dass aus zwei Lebenswegen ein guter fröhlicher gemeinsamer Weg durchs Leben wird?
Seminarleitung: Erst und Irmgard Schülein, Jahrgang 1949 und 1955, Mitarbeiter der Liebenzeller Mission im technischen Bereich bzw. als Referentin für Frauenarbeit. Seit 1976 glücklich verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 3 Enkelkinder. Schüleins arbeiteten von 1974 - 1990 als technische Missionare in Papua-Neuguinea.
8. Mutig älter werden!
In der Lebensmitte die Weichen fürs Älterwerden stellen - positive Lebenseinstellung bewahren
Wir werden nicht über Nacht alt. Wer ein gutes Älterwerden erleben möchte, muss sich rechtzeitig damit befassen. Der Ruhestand sollte mit langer Hand vorbereitet werden, denn das Heute bestimmt unser Morgen. Wie können wir uns auf das Älterwerden vorbereiten? Was können wir tun, um "rüstig" alt zu werden?
Seminarleitung: S. Irma Erhardt, Jahrgang 1938, Single, war ca. 40 Jahre in der Gemeinschaftsarbeit tätig und engagiert sich heute in der Seniorenarbeit.
9. Alle Zeit der Welt
Wie würden Sie "Zeit" definieren? Haben Sie Zeit? Wie viel? Wieso kann man Zeit verlieren, gewinnen, stehlen? Was tun wir in der Zeit, die wir haben? Wie füllen wir sie? Was ist wichtig? Wofür hätten wir die Zeit im Rückblick auf unser Leben gerne genutzt? Was hat sich der "Erfinder der Zeit", der uns einen Teil davon anvertraute, gedacht, was wir damit tun sollen?
Seminarleitung: Gisela Klein, Jahrgang 1948, Single, Ausbildung am Theol. Seminar St. Chrischona, Diakonin beim Altpietistischen Gemeinschaftsverband
10. "Junger Mann mit Zukunft sucht junge Frau mit Geld" (nur am 3.10.)
Dieses Seminar beinhaltet u.a. folgende Punkte: Ist aktive Partnersuche richtig? Verschiedene Möglichkeiten der Partnersuche, praktische Tipps und Hilfen bei Anzeigen, Internet oder gezielter Partnersuche. Wie geht man mit aufgelösten Kontakten um? Gedanken zur Frustrationstoleranz ...
Seminarleitung: Walter Nitsche, Jahrgang 1952, verheiratet. Buchautor und Gründer des CPD (Christlicher Partnerschaftsdienst)
11. "Warum bin ich (noch) Single?" (nur am 4.10.)
Sieben mögliche Gründe und Perspektiven, die das Single-Leben positiv verändern können.
In diesem Seminar werden u.a. folgende Punkte behandelt: Single-Sein und Minderwertigkeitsgefühle; Basis für ein gesundes Single-Selbstbewusstsein; falsch verstandene Vorherbestimmung Gottes. Wie kann ich Gottes Willen praktisch erkennen?
Seminarleitung: Walter Nitsche, Jahrgang 1952, verheiratet. Buchautor und Gründer des CPD (Christlicher Partnerschaftsdienst)
12. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance (nur am 4.10.)
Kleider machen Leute. Wie wirke ich auf den Traum-Mann/ die Traum-Frau? Was kann ich tun, damit mich das andere Geschlecht positiv wahrnimmt? Wie spreche ich meinen Traum-Mann/ meine Traum-Frau im Alltag an? Wie kann aus einem Flirt eine gute Freundschaft werden? Erstaunliche Erkenntnisse und praktische Tipps zum Thema "Outfit und Auftreten".
Seminarleitung: Susanne (Imageberaterin) und Arndt Koch (Produktionsleiter) sind seit 15 Jahren verheiratet und Eltern von zwei Kindern.
13. Einsam sterben oder gemeinsam leben? (nur am 4.10.)
In diesem Seminar geht es darum, die Ehelosigkeit wieder als legitimen, vollwertigen Familienstand zu entdecken. Dabei geht es nicht nur um den "anderen Stand", sondern um ein anderes Leben. Es muss was anderes geben als das einsame Leben zwischen Beruf, Gemeinde, Hobby und Ein-Personenhaushalt. Miteinander soll über alternative Lebensformen nachgedacht werden.
Seminarleitung: Astrid Eichler, Jahrgang 1958, Single, Ausbildung zur Krankenschwester, danach Theologiestudium. Von 1988 bis 2004 Pfarrerin in kleinen Landgemeinden, seit 2005 Gefängnisseelsorgerin.
