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Im 21. Jahrgang

Chisomo-Zentrum

MALAWI. Im September startet am Chisomo-Zentrum in Malawi der 21. Jahrgang. Dort erhalten Studenten eine doppelte Ausbildung: eine kombinierte Schreiner- und Pastorenausbildung. Vormittags steht der theologische Unterricht auf dem Programm, nachmittags erlernen die Studenten das Schreinerhandwerk. So können sich die angehenden Pastoren eine kleine Werkstatt in ihrem Dorf aufbauen. Sie verdienen damit den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien – und können als Pastor das weitergeben, wofür ihr Herz schlägt. Joachim und Mirjam Berger leiten das Chisomo-Zentrum. Sie berichten: „Seit 21 Jahren werden Menschen geprägt, sie hören Gottes Wort, sie lernen das Schreinerhandwerk und wir hoffen, dass sie in ihren zehn Monaten am Chisomo-Zentrum Jesus besser kennengelernt haben. Genauso hoffen wir, dass wir ihnen ein biblisches Grundwissen mitgeben konnten, das ihnen und auch ihren Kirchengemeinden hilft, mehr von Gott zu lernen und Jesus ähnlicher zu werden.“ Mehr Infos zum Chisomo-Zentrum und einen Videoclip sehen Sie >> hier.

Zwei Wochen Kultur pur

impact 2015

BAD LIEBENZELL.  Mehr als 100 junge Menschen gehen jedes Jahr für mehrere Monate mit der Liebenzeller Mission ins Ausland. Das Programm „Impact“ bietet Kurzeinsätze von mehreren Wochen bis zu einem Jahr an. Wer mit Impact ins Ausland geht, wird gut vorbereitet. Das hat auch Svenja Gennat erlebt, eine der neuen „Impactlerinnen“. Sie berichtet:

 

Angefangen hat alles vor etwa einem Jahr, als wir „Impactler“ uns dachten, dass wir gerne für ein Jahr ins Ausland möchten. Schnell stand für viele dann auch fest, dass es mit der Liebenzeller Mission auf Tour gehen sollte. Jetzt musste sich nur noch die Liebenzeller Mission entscheiden, dass sie uns mitnehmen wollten. Als das dann endlich feststand, fühlte es sich nur noch wie ein Katzensprung an, bis das Vorbereitungsseminar beginnen sollte. Wenn auch für die meisten noch das Abi dazwischen lag, so haben es doch alle mehr oder weniger pünktlich geschafft, am 26.07.15 in Bad Liebenzell zu erscheinen. So begannen zwei intensive Wochen mit verschiedenen Einheiten über Glaube, Persönlichkeit, Kultur und Teambuilding. Super gut waren aber auch die Zeiten „dazwischen“ mit Sport in der Mittagspause im Monbachtal und die abendlichen Treffen im Kaminzimmer, die schnell zur Gewohnheit wurden. Vermutlich war es unter anderen diesen Aktivitäten zu verdanken, dass die Gruppe so schnell zusammenwuchs.

 

Und das Resümee: In diesen zwei Wochen haben wir unglaublich viel über uns, unseren Glauben, die Anderen und das Verhalten in fremden Kulturen gelernt. Und auch wenn die Luft am Ende des Seminars vielleicht etwas raus war, haben wir die Zeit in Bad Liebenzell doch sehr genossen und sehen unserem Einsatz gespannt, aufgeregt und vielleicht auch ein bisschen traurig wegen des Abschieds entgegen. Aber wir freuen uns auf jeden Fall auf das Wiedersehen in einem Jahr, wenn wir von unserer Zeit in dem fremden Land und der fremden Kultur erzählen dürfen.

Vulkan Cotopaxi: LM-Missionare und LM-Arbeit nicht betroffen (18.8.2015)

Ecuador

ECUADOR. Immer wieder werden wir in diesen Tagen gefragt, ob die Missionare der Liebenzeller Mission in Sicherheit sind. Der Ausbruch des Vulkans Cotopaxi, mit 5897 Metern der zweithöchste Berg in Ecuador, führt zu Besorgnis in Ecuador und weltweit.

 

Die Lage bei den LM-Missionaren, die im Norden Ecuadors leben und arbeiten, ist aktuell ruhig. „Bei uns ist alles okay. Wir sehen hier weder von der Asche was noch kriegen wir was vom Ausnahmezustand mit“, schreibt Teamleiter Rainer Kröger aus Ibarra.

 

Bitte beten Sie mit um Bewahrung für die Menschen in Ecuador! Vielen Dank!

Wenn Gott Kinderherzen berührt

Kinder-Ferien-Bibelschulen in Ecuador

ECUADOR. Die Kinder-Ferien-Bibelschulen in Ecuador sind ein voller Erfolg. Bei der ersten Kinderwoche in Cotacachi kamen jeden Tag rund 70 Kinder. Mit dabei sind Ned und Marisol Farnsworth, die als Missionare von der Liebenzeller Mission USA ausgesandt sind. Ned unterstützte das Mitarbeiterteam bei den biblischen Geschichten, Marisol bereitete Bastelangebote für die Kinder vor. Es ist der Wunsch der Missionare, dass sich die Kinder auch weiterhin einladen lassen und Gott ihre Herzen berührt.

Das Entscheidende ist nicht das Kirchengebäude

Provisorische Kirche in Malawi

MALAWI. Auf ein plötzlich ganz anderes Kirchengebäude stieß der Liebenzeller Missionar Michael Volz. Die frühere Kirche war den starken Regenfällen am Anfang des Jahres zum Opfer gefallen. Aber das hält die Gemeinde trotzdem nicht ab, sich zum Gottesdienst zu versammeln. Jetzt treffen sie sich eben unter einem Schattendach. „Obwohl ich eine andere Predigt vorbereitet hatte, fühlte ich mich beim Anblick dieses Gebäudes bzw. der eingefallenen Mauern dazu gedrängt, über Nehemia, den Wiederaufbau und die Freude am Herrn zu predigen“, berichtet Michael Volz. Dieser Tag wurde für den Missionar zu einem eindrücklichen Sinnbild dafür, dass Gemeinde nicht von einem intakten Gebäude abhängig ist. „Das Entscheidende ist vielmehr, dass Jesus sich voll und ganz dazu bekennt, dass dort, wo Menschen sich in seinem Namen versammeln, er da ist, zu ihnen steht und sagt: ‚Das ist meine Gemeinde, das sind meine Leute, hier bin ich daheim’“.

Erfrischender Besuch

Familie Brunner in Sambia

SAMBIA. Wenn die Liebenzeller Missionarsfamilie Brunner mit den öffentlichen Kleinbussen fährt, treffen sie an einer Haltestelle manchmal eine Gruppe von jungen Männern, die man BoKaponias nennt. Für die BoKaponias sind die Weißen natürlich Exoten und so rufen sie ihnen in ihrer Sprache meist Chola, Chola oder Mulenga, Mulenga zu. Gesellschaftlich sind solche Gruppen in Sambia ganz unten angesiedelt. So hatte die Familie die Idee, sie zu sich einzuladen. Die Spannung stieg und Familie Brunner fragte sich: „ Werden sie kommen? Werden sie nüchtern kommen? Werden sie bei der Andacht zuhören?“. Sie waren dann doch überrascht, als 24 Männer kamen. Über zwei Stunden spielten sie zusammen Fußball. Die jungen Männer waren richtig müde, zettelten keinen Streit an und hörten bei der Andacht zu. Und das Mittagessen schmeckte jedem sehr gut. Das Resümee der Brunners: „Sie haben sich echt gefreut, dass jemand für sie so etwas veranstaltet hat. Sie würden gerne wiederkommen. Wie wir das weiter aufziehen sollen, wissen wir noch nicht. Wir beten um Weisheit, wie wir mit ihnen weitermachen sollen. Viele haben Alkohol- und Drogenprobleme, keine richtig Arbeit und schwierige Wohn-und Familienverhältnisse.“

Gemeinde im abgelegenen Nabwalya wächst

Gemeinde in Nabwalya

SAMBIA. Die Liebenzeller Missionare Frank Krämer und Hans-Peter Hertler waren am vergangenen Wochenende in Nabwalya, um die abgelegene Gemeinde zu besuchen und Pastor Kasabila in seiner Arbeit zu ermutigen. Gemeinsam mit ihnen war Pastor Kasanda unterwegs. Er ist der Vorgänger von Pastor Kasabila und hatte gemeinsam mit Samuel Meier die Gemeinde im Luangwa-Tal gegründet. Entsprechend groß war die Freude bei den Menschen in Nabwayla, ihren „alten“ Pastor endlich einmal wieder zu sehen.

 

Neben guter Gemeinschaft beim Essen und Begegnungen an allen Ecken war der Höhepunkt der Gottesdienst am Sonntag. Mehr als 120 Leute versammelten sich unter der von Missionaren im vergangenen November errichteten Dachkonstruktion. Die Gemeinde hat mittlerweile angefangen, die Mauern für die Kirche unter das Dach zu bauen. An diesem Sonntag war Erntedank-Gottesdienst. Die Ernte war dieses Jahr bedingt durch zu wenig Regen eher schlecht ausgefallen. Auch die Elefanten und andere Wildtiere haben sich ihren Teil von den Feldern der Bauern geholt. „Es war bewegend zu sehen, dass die Gemeindeglieder von dem wenigen, das sie haben, etwas gebracht haben, um damit den weiteren Bau der Kirche zu unterstützen“, berichtet Hans-Peter Hertler.

 

Im November werden die Missionare sich wieder auf die abenteuerliche Fahrt machen, um Zement für den weiteren Bau der Kirche und Mais für die Regenzeit von Dezember bis April nach Nabwalya zu bringen. In dieser Zeit kann Nabwalya nur zu Fuß erreicht werden (ca. 100km). Durch die schlechte Ernte steht den Menschen eine schwere Zeit bevor.

 

Vielen Dank, wenn Sie mit uns Gott für das Wachstum der Arbeit danken und ihn bitten, dass er seine Kinder mit dem versorgt, was sie zum Leben brauchen.

Christliche Mitarbeiter für die globalisierte Welt – Absolventen der Interkulturellen Theologischen Akademie feiern ihren Studienabschluss

ITA-Absolventen 2015

BAD LIEBENZELL. Neun Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) feierten am 22. Juli ihren Studienabschluss. Damit sind sie die ersten Studenten, die an der vor drei Jahren gegründeten theologischen Ausbildungsstätte in Bad Liebenzell absolvieren. Nun dürfen sie den Titel Gemeindehelferin bzw. Gemeindehelfer tragen. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen nun weiter – über die „Columbia International University“ in den USA sowie die Akademie für Weltmission in Korntal. Geplant ist, dass sie dann in zwei Jahren zusätzlich einen Bachelorabschluss in „Interkulturelle Studien“ besitzen.   Von den neun Absolventen werden drei in den nächsten Monaten eine Arbeit im Ausland beginnen ... >> hier weiterlesen

Volker Gäckle erhält Johann-Tobias-Beck-Preis

Prof. Dr. Volker Gäckle

GIESSEN. Der Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL), Prof. Dr. Volker Gäckle erhält in diesem Jahr den Johann-Tobias-Beck-Preis. Der Preis wird vom Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT) vergeben und zeichnet seine Habilitationsschrift über das „Allgemeine Priestertum“ im Frühjudentum und im Neuen Testament aus. Der Preis wird am 15. September im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg (Thüringen) verliehen. Er ist nach dem Tübinger Theologieprofessor Johann Tobias Beck (1804-1878) benannt und wird seit 1987 jährlich zur Förderung schriftgemäßer theologischer Literatur vergeben. Bisherige Preisträger waren u.a. Gerhard Maier, Rolf Hille, Heinzpeter Hempelmann, Mihamm Kim-Rauchholz und Guido Baltes.


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