Sie sind hier: Home / Liebenzeller Mission
 
 




Rückkehr in die „alte Heimat“

Irmgard Schülein im Gespräch mit Einheimischen

PAPUA-NEUGUINEA. Seit sechs Monaten sind die Liebenzeller Missionare Ernst und Irmgard Schülein wieder in Papua-Neuguinea. Hier waren sie vor 25 Jahren schon einmal als Missionare tätig. Für Ernst Schülein ist es ein riesiges Geschenk, wenn ab und zu Männer auf ihn zukommen, die damals ihre technische Ausbildung bei ihm gemacht haben und sich auch nach so langer Zeit noch an ihn erinnern.
Auch Irmgard Schülein ist dabei, ihren Platz und vor allem eine Aufgabe zu finden, die sie erfüllt. Gemeinsam mit Anette Jarsetz plant sie einen vierwöchigen Backkurs für Frauen. Außerdem wurde sie angefragt, für die Frauen der Pastoren einmal pro Woche Bibelunterricht zu geben, damit auch sie mehr von Gott in ihrem Alltag erfahren können. Gerne hat sie zugesagt und ist dankbar, neben all der „Kopfarbeit“ wie Buchführung auch „etwas fürs Herz“ gefunden zu haben.

Frischer Wind in St. Aubin

Frankreich

FRANKREICH. Die Gemeinde der Liebenzeller Missionare Peter und Sigrun Rapp erlebte kürzlich frischen Wind durch eine Aidlinger Bibelschülerin. Sie absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum in Frankreich und war insbesondere in der Zeit vor Ostern eine große Hilfe für die Missionare. Sie lud zum Kinderclub ein und es kamen zehn Kinder. Die Praktikantin war bei einem Ehepaar untergebracht, das teils atheistisch und teils muslimisch geprägt ist. Die beiden sind allerdings offen für Glaubensfragen und Ehepaar Rapp wünscht sich, dass auch sie Gott kennenlernen.
In der kommenden Zeit haben die Missionare unter anderem eine Bibelausstellung in der Gemeinde und ein Frauenwochenende geplant.

Hoffnung in der Not

Kirschblüte in Japan

JAPAN. Vor Kurzem hatten die Liebenzeller Missionare Elisabeth und Dieter Hägele die besondere Freude, eine japanische Berühmtheit persönlich zu treffen. Frau Y. ist gemeinsam mit ihrem Mann im ganzen Land unterwegs und hält Vorträge. Die Geschichte des Paares ist allerdings tragisch: Vor vielen Jahren wurde ihre Tochter nach Nordkorea entführt und bis heute wissen sie nicht, ob sie noch am Leben ist oder nicht. In dieser schwierigen Zeit wurde Frau Y. von einem amerikanischen Missionar unterstützt und sie begann in der Bibel zu lesen. Sie spürte in all ihrem Leid Gottes Liebe und Trost, begann eine Gemeinde zu besuchen und ließ sich schließlich taufen. Nun besucht sie eine Gemeinde, die vor Jahren von der Liebenzeller Mission gegründet wurde.
Elisabeth und Dieter Hägele sind aktuell häufig zu Predigtdiensten unterwegs und außerdem aktiv im Kuratorium des „Japan Bible Seminary“ (JBS).

Teil der weltweiten Gemeinde – die ITA in Toronto

ITA in Toronto

KANADA. Die multikulturellste Stadt der Welt ist zurzeit das Zuhause einiger Studenten der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA). Neun junge Frauen und Männer verbessern in Toronto (Kanada) ihr Englisch, lernen christliche Gemeinden aus aller Welt kennen und bekommen ein intensives Kulturtraining. All das soll eine Vorbereitung für eine spätere interkulturelle Arbeit sein – zum Beispiel als Missionarin oder Missionar. Die Zeit in Kanada wird bewusst praxisnah gestaltet. Die Studenten engagieren sich bei Essens- und Kleiderverteilungen an Obdachlose, helfen in Englischkursen für neue Einwanderer mit, bringen sich in verschiedenen internationalen Gottesdiensten ein und lernen im „Intercultural-Ministry-Training“ von Daniel und Rita Mattmüller Verständnis und Umgang mit neuen Kulturen. Als ehemalige Missionare in Malawi können sie den Studenten Infos und Eindrücke aus erster Hand mitgeben. Als Fazit ihrer Erfahrungen in Kanada berichten die „ITAler“: „Es ist genial, Teil einer Gemeinde zu sein und zu erfahren, wie es ist, weltweit Geschwister im Glauben zu treffen und in die Gemeinschaft mit aufgenommen zu werden.“

Auch im Alter zum Leben berufen – Vitalitas-Kongress der Liebenzeller Mission mit Tipps für Leben und Glauben

Vielseitiges Programm beim Vitalitas-Kongress

BAD LIEBENZELL. Dass sich Christen auch im Alter in Richtung Leben bewegen, erfuhren 125 Teilnehmer beim Kongress „Vitalitas“ der Liebenzeller Mission am 26. März in Bad Liebenzell. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Zum Leben berufen“. Dazu sprach Dr. Mihamm Kim-Rauchholz. Sie ist Professorin an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL).


Das menschliche Leben gehe seit der Geburt konsequent auf einen Endpunkt zu, sagte die Referentin: >>hier weiterlesen

In eigener Sache: Spendensituation 2014 und 2015

Einige Monate sind im Jahr 2015 schon wieder vergangen. Trotzdem ist ein  Blick zurück auf das Jahr 2014 angebracht – verbunden mit einem Ausblick auf die vor uns liegenden Monate.

 

Wir sind sehr dankbar für die vielen Missionsfreunde, die die Arbeit der Liebenzeller Mission durch ihre Gebete und Spenden unterstützen. Gerade beim Thema Spenden hat uns das vergangene Jahr zugleich nachdenklich und dankbar gemacht. Wir hatten als Spendenerwartung 12,7 Millionen Euro genannt. Bis Ende 2014 gingen 11,85 Millionen Euro ein. Das sind fast 900.000 Euro weniger, als wir erbeten hatten. Trotzdem hat das Geld unter dem Strich gereicht. Wir sehen das als Geschenk von Gott und erleben dies als seine treue Versorgung.

 

Zugleich fragt man sich, warum es trotz gewissenhafter Planung zu diesem Unterschied kam. Eine Organisation wie die LM, die in 26 Ländern auf allen Kontinenten arbeitet, hat trotz Planen und Überlegen nicht jede Entwicklung im Griff. So hat zum Beispiel die Regierung von Bangladesch im vergangenen Jahr unsere Konten eingefroren, weil sie den Status von Hilfsorganisationen überprüfen und eventuell verändern will. Gerade in Bangladesch waren Projekte in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro geplant, die wir dadurch nicht umsetzen konnten.

 

Solche Erfahrungen und die weltweiten Entwicklungen haben dazu geführt, dass wir ab sofort von einem „vorläufigen Spendenbedarf“ sprechen. Mit heutigem Stand liegt dieser Wert für 2015 bei 12,9 Millionen Euro. Wenn aber abzusehen ist, dass sich Projekte anders entwickeln als geplant, wird dieser Betrag im Laufe des Jahres an den dann absehbaren Bedarf angepasst. Das wollen wir in Verantwortung vor Gott und in Offenheit gegenüber unseren Unterstützern tun.

 

Ganz herzlichen Dank allen, denen die Liebenzeller Mission am Herzen liegt, die für die Missionsarbeit beten und für sie spenden.

 

Ihre Missionsleitung


Die aktuellen Audiosendungen




>> Weitere Sendungen hören Sie in unserem Audioangebot.